
Erster Wärmepumpen-Lehrpfad zwischen Elbe und Weser – Energiepolitiker Fell am 10. Februar in Eulsete-Halle
Himmelpforten (12. Januar 2012). Über den ersten Wärmepumpen-Lehrpfad zwischen Elbe und Weser gelangen Besucherinnen und Besucher zu den 8. Himmelpfortener Energiespartagen am 11. und 12. Februar 2012 bei der Stöver GmbH. „Zu Zeiten, in den Öl- und Gaskunden sogar nach einem sehr milden Winter aufgrund massiver Preiserhöhungen Nachzahlungen drohen, wollen wir Alternativen präsentieren“, sagt Geschäftsführer Diplom-Ingenieur Ingo Stöver. Mit einer Heizung, die aus erneuerbaren Quellen wie Sonnenwärme, Erdwärme oder Biomasse gespeist wird, können sich Eigenheimbesitzer und Unternehmen von fossilen Brennstoffen unabhängig machen. Das spart auf Dauer viel Geld und schont das Klima.
Eine gute Gelegenheit für Jedermann, sich zu informieren, bieten die 8. Himmelpfortener Energiespartage am Sonnabend, 11. Februar, von 10 bis 17 Uhr, und am Sonntag, 12. Februar, von 11 bis 17 Uhr. Auf 200 Quadratmetern präsentiert Stöver hierzu eine eigene Erlebnis-Ausstellung mit den entsprechenden Exponaten. Die Energie sparenden Heizsysteme arbeiten live und unter realen Bedingungen. Fachleute erklären die Funktion.
Auf dem Wärmepumpen-Lehrpfad erleben die Gäste an fünf Stationen auf anschauliche Weise, wie die Wärme aus Erde, Luft und Wasser zu Hause energetisch genutzt werden kann.
Experten beraten die Gäste individuell und kostenlos über die energetische Sanierung von Altbauten ebenso wie über den modernen „Sonnenhaus“-Neubau.
Außerdem stehen im Beratungs- und Kompetenzzentrum der Stöver GmbH an der Bundesstraße 73 (Hauptstraße 42) an beiden Tagen mehrere Vorträge auf dem Programm.
Vorträge an beiden Tagen
„Genial heizen – wie ich bei meinem Haus die Heizkosten um 50 bis 75 Prozent reduzieren kann“, erklärt Diplom-Ingenieur Ingo Stöver jeweils um 11 Uhr anhand praktischer Beispiele.
Wer in den Vorjahren die einstündige Safari ins Himmelpfortener Elefantengras-Feld mit Helmut Stöver verpasst hat, kann am Sonnabend oder Sonntag (jeweils 13 Uhr) dabei sein. Hier erfahren die Gäste, wie schnell das Miscanthus-Gras wächst und dass in einem geeigneten Heizkessel das Häckselgut dieser Pflanze von einem Hektar Acker rund 6000 Liter Heizöl ersetzt.
Weitere Themen:, „Gesundes Heizen und Kühlen – mit Wärmepumpen und Flächen/Wandheizungs-Systemen“ (14 Uhr) und „Solarstrom erzeugen – Geld damit verdienen oder selbst nutzen?“ (15 Uhr).
Ingo Stöver: „Biomasse, Solarthermie und Wärmepumpen gelten als ausgereifte und bezahlbare Techniken.“ Sein Rat jedoch: „Nichts überstürzen – wer sich für ein Energiespar-Konzept interessiert, benötigt zunächst seriöse Informationen.“ Der Diplom-Ingenieur, Betriebswirt und zertifizierte Experte für regenerative Energie: „Tatsächlich lässt sich in jedem Haushalt die Öl- und Gasheizung durch erneuerbare Energiequellen ersetzen oder zumindest sinnvoll ergänzen.“
Energiepolitiker Hans-Josef Fell macht den Auftakt
„Erneuerbare Energie – aber 100-prozentig!“ – wie wir mit Hilfe von Sonne, Wind und Biomasse das Klima schützen und Jobs schaffen können, will zum Auftakt der 8. Himmelpfortener Energiespartage Hans-Josef Fell erklären. Der energiepolitische Sprecher der grünen Fraktion im Deutschen Bundestag ist am Freitag, 10. Februar, ab 19 Uhr in der Himmelpfortener Eulsete-Halle (Marktstraße 4) zu Gast. Fell gilt als einer der „Väter“ des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und damit als einer der wichtigsten Wegbereiter der Energiewende in Deutschland.
„Es ist gute Tradition der Himmelpfortener Energiespartage, hochkarätige Vorträge zum Klimaschutz zu bieten. Nach dem Klimaforscher Professor Mojib Latif im vergangenen Jahr freuen wir uns in diesem Jahr auf eine spannende Diskussion mit einem Klimapolitiker“ so Diplom-Ingenieur Ingo Stöver.
Die Energiespartage finden in Kooperation mit der Gemeinde Himmelpforten statt.

Ein Tank voller Sonnenwärme reduziert die Heizkosten auf rund 1 Euro pro Quadratmeter
Hamburg, 3. November 2010 – Jetzt wird es ernst für das erste Sonnenhaus im Kreis Stormarn. In diesen Monaten fährt das Haus die „Sonnenernte“ ein, die die Bewohner durch den Winter bringen soll. Allein im September und Oktober heizte die Sonne den Solartank auf rund 80 Grad auf. Diese Temperatur ist ausreichend, um das Haus bis tief in den November hinein mit Wärme für Heizung und Frischwasser zu versorgen.
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Der Himmelpfortener Diplom-
Ingenieur Ingo Stöver realisierte
die Wärmeversorgung des
Sonnenhauses in Glinde. |
„Sonnenhäusern gehört die Zukunft, weil sie extrem geringe Heizkosten mit einem natürlichen Raumklima verbinden sowie auch auf lange Sicht die Vorgaben des Gesetzgebers erfüllen“, sagt der Himmelpfortener Diplom-Ingenieur Ingo Stöver, der mit seinem Unternehmen die Wärmeversorgung des Sonnenhauses in Glinde realisierte.
Über 74 Prozent des gesamten Jahreswärmebedarfs deckt das Stormarner Haus mit dem kostenfreien und krisensicheren Rohstoff Sonne. Es nutzt Sonnenenergie ohne Umwege als Wärmequelle und stellt sie direkt zum Heizen zur Verfügung. Dafür sammelt eine 51 Quadratmeter große Kollektorfläche auf der Südseite des Daches die Sonnenwärme. Um die Sonneneinstrahlung vor allem in den Wintermonaten optimal zu nutzen, weist das Dach eine Neigung von 45 Grad auf.
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Christian Nicken und Ilka Loock
erfüllten sich den Traum vom
Heizen ohne Gas und Öl. |
Ein 11 Kubikmeter großer, zentraler Pufferspeicher lagert die von den Kollektoren gesammelte Wärme über Wochen und Monate ein und gibt sie in der sonnenärmeren Jahreszeit über Wandflächen- und Fußbodenheizungen individuell regelbar in die einzelnen Räume ab. Insgesamt profitieren 190 Quadratmeter Wohnfläche von der gespeicherten Sonnenwärme. Reicht diese einmal nicht aus, ergänzt ein 17 kW Kaminofen mit Wassertasche die thermische Solaranlage.
„Dieses Sonnenhaus unterschreitet den von der Energieeinspar-Verordnung festgelegten Primärenergiebedarf für Neubaustandards um 75 Prozent. Seine Heizenergiebedarf liegt rund 50 Prozent unter dem eines Gebäudes mit stark optimierter Gebäudehülle“, erläutert Ingo Stöver, Geschäftsführer der Stöver GmbH Energie- und Umwelttechnik, der die Heizanlage für dieses Haus geplant hat. Mit seinem Jahresheizwärmebedarf von insgesamt 44,7 kWh/m2a erfüllt dieses Haus auch in den kommenden Jahren alle Anforderungen, die an energieeffizientes Bauen gestellt werden. Für die Bewohner bedeutet dies konkret: etwa 1 Euro Heizkosten pro Quadratmeter und Jahr. |

Stöver GmbH stattet Kloster Neuenwalde mit Biomasse-Wärmeversorgung aus
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„Abschied vom Heizöl“: Diplom-Ingenieur
Ingo Stöver spricht bei der Einweihung der
neuen Biomasse-Heizungsanlage im Kloster
Neuenwalde. Vor ihm der Präsident der
Ritterschaft des Herzogtums Bremen,
Dr. Eduard von Reden-Lütcken. |
Himmelpforten (28.Sept. 2011). Das einzige noch bewohnte Kloster zwischen Elbe und Weser, das seit dem Mittelalter bestehende Kloster Neuenwalde (Landkreis Cuxhaven), bezieht seine Wärme ab sofort aus einer klimafreundlichen Biomasse-Heizung. „Wir wollten uns aus der Abhängigkeit vom Heizöl verabschieden“, begründet Dr. Eduard von Reden-Lütcken, Präsident der Ritterschaft Bremen, die Entscheidung zugunsten der regenerativen Energie. Die Ritterschaft als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist Eigentümerin des Klosters. Als erfahrenen Partner bei der technischen Realisierung der CO2-neutralen Heizung wählte die Ritterschaft das Himmelpfortener Unternehmen Stöver GmbH.
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Die neue zentrale Biomasse-Heizungsanlage des
Klosters Neuenwalde bei der Einweihung. 375 Meter
Rohrleitungen verbinden die Anlage mit dem
Damenstift. |
„Wir können jetzt drei Ölheizungen abstellen und versorgen die vier Gebäude des Klosters ausschließlich mit eigener Energie“, so von Reden-Lütcken bei der Einweihung der Anlage. Das heute als christliches Damenstift dienende Kloster hat knapp 20 Bewohnerinnen und Bewohner. Auch der benachbarte landwirtschaftliche Betrieb der Familie Meyer erhält Wärme aus der neuen Biomasse-Heizung. Als Brennstoff dient ansonsten nicht verwertbares Holz aus den Forsten der Ritterschaft, das beim jährlichen Einschlag ohnehin anfällt und für die Verbrennung maschinell zerkleinert wird („Hackschnitzel“).
„Die 200 Kubikmeter Hackschnitzel unter dem Vordach der neuen Heizzentrale werden bis zum Frühjahr reichen, um das Kloster und Teile des benachbarten Hofes mit Wärme zu versorgen“, so Diplom-Ingenieur Ingo Stöver. Insgesamt 300 Kubikmeter Holzschnitzel werden im Kloster 25.000
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Das Herz der neuen Biomasse-Heizung im Kloster
Neuenwalde ist ein Brenner für Holz-Hackschnitzel.
Im Bild bei der Einweihung (von links): Dr. Eduard
von Reden-Lütcken, Diplom-Ingenieur Ingo Stöver, Landwirt Jürgen Meyer und Diplom-Forstwirt Christian
von der Wense. |
Liter Heizöl pro Jahr ersetzen, auf dem Hof von Jürgen Meyer noch einmal bis zu 8000 Liter des fossilen Brennstoffs. Ingenieur Stöver: „Für das Kloster ergibt sich eine enorme Kostenersparnis von rund 19.000 Euro jährlich. Nach nur etwa acht Jahren wird sich die Anlage bereits amortisiert haben.“
Und auch die Umwelt hat viel von der Biomasse-Heizung. Stöver: „Die Kohlendioxid-Emissionen sinken um rund 80 Tonnen im Jahr – immerhin um 92 Prozent.“ Das entspricht der Menge von klimaschädlichem Abgas, die 30 Autos in einem Jahr ausstoßen.
Kloster Neuenwalde
Das ehemalige Benediktinerinnen-Kloster Neuenwalde war 1219 in Midlum gegründet, 1282 nach Altenwalde und 1334 schließlich nach Neuenwalde verlegt worden. Es ist seit 1683 im Besitz der Ritterschaft des Herzogtums Bremen, die heute von Stade aus ihre Geschäfte führt. 2003 bis 2005 wurden Kirche und Kloster saniert, der Klostergarten neu gestaltet. Seit September 2011 verfügt das Kloster über eine autarke Wärmeversorgung aus Biomasse. |

Stöver GmbH bietet Wärmeversorgung der Zukunft für Wohnhäuser schon heute – Zurzeit sechs Projekte in der Metropolregion Hamburg
Himmelpforten (6. Juni 2011). Höchstens einen Euro Heizkosten pro Quadratmeter werden Hanns-Christian Nicken und Ilka Loock aus dem schleswig-holsteinischen Glinde in ihrem neuen Eigenheim zahlen – pro Jahr versteht sich. Denn für ihr hervorragend gedämmtes und mit Sonnenwärme beheiztes 220-Quadratmeter-Haus benötigen sie zusätzlich nur noch drei Kubikmeter Kaminholz. Ihr Sonnenhaus bietet im Vergleich zu anderen Niedrigenergie-Konzepten uneingeschränkten Wohnkomfort und erfüllt bereits heute die für 2020 verbindliche EU-Gebäuderichtlinie.
„Sonnenhäusern gehört die Zukunft, denn sie verbinden sensationell geringe Heizkosten, ein natürliches Raumklima und die zu erwartenden Vorgaben des Gesetzgebers sind bereits erfüllt“, sagt Diplom-Ingenieur Ingo Stöver. Das Sonnenhaus-Konzept, so der Geschäftsführer der Stöver GmbH, wird deshalb ab sofort eine zentrale Rolle im Portfolio des Himmelpfortener Unternehmens spielen. Für sechs Sonnenhäuser realisiert die Stöver GmbH zurzeit in der Metropolregion Hamburg das zukunftsweisende Wärmekonzept.
Die Eckdaten eines Sonnenhauses am Beispiel des Stormarner Bauvorhabens:
- die hocheffiziente Dämmung gewährleistet, dass das Einfamilienhaus um 30 Prozent besser gegen Wärmeverluste geschützt ist, als es der Gesetzgeber in der Energie-Einspar-Verordnung (EnEV 2009) vorsieht.
- Die Solaranlage mit einer Kollektorfläche von 51 Quadratmetern deckt 74 Prozent des jährlichen Energiebedarfs für Heizung und warmes Wasser. Der gemütliche Kaminofen liefert den Rest.
- Die Kombination aus Solarthermie (Wärme aus Sonne) und Biomasse-Heizung (in diesem Fall der Kaminofen) sogar 75 Prozent unter den gesetzlichen Anforderungen.
- Ein über 11.000 Liter Wasser fassender Wärmespeicher mit integriertem Boiler speichert die Sonnenwärme für Heizung und warmes Wasser über viele Tage oder sogar Wochen.
- Die Heizkosten werden je nach Holzpreis für zwei bis drei Kubikmeter Kaminholz bei 140 bis 210 Euro liegen.
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Richtfest in Stormarn: Ilka Loock und
Hanns-Christian Nicken freuen sich
auf ihr umweltfreundliches und
sparsames Einfamilienhaus. |
Bauherr Hanns-Christian Nicken: „In Anbetracht der stetig steigenden Energiekosten sowie der schrumpfenden fossilen Energiequellen, haben wir bereits zu Beginn unsere Planungen darauf eingestellt. Nach ausgiebiger Recherche, Besichtigungen und schließlich den erfolgten Angeboten, kam für uns nur ein Sonnenhaus in Frage. So entkoppeln wir uns von der Preisspirale.“
Diplom-Ingenieur Ingo Stöver: „Wer einen Altbau in ein Sonnenhaus verwandeln möchte, kann dafür sogar Zuschüsse bekommen.“ Die seit 15. März 2011 geltenden BAFA-Förderbedingungen bedeuten nämlich im Wesentlichen eine Verbesserung für alle, die ihren Altbau zum Sonnenhaus umrüsten wollen. Unbedingt zu beachten ist, dass die meisten Verbesserungen nur bis zum 30. Dezember 2011 befristet sind. Bei der Förderung für Sonnenhaus-Neubauten ändert sich vorerst nichts. Neubauten werden weiterhin über die KfW gefördert.
Gemeinsam mit einem Bauunternehmen aus dem Landkreis Stade plant die Stöver GmbH als Expertin für Solar-und Biomasse-Heizungen als erste Kooperation dieser Art in der Region künftig auch schlüsselfertige Sonnenhäuser anzubieten.
Mehr zum Sonnenhaus...
http://www.olande36.de/
Häufige Fragen und dazu die Antworten zum Sonnenhaus
http://www.sonnenhaus-institut.de/faq.html
Das Sonnenhaus-Institut
http://www.sonnenhaus-institut.de/index.html
Auf dies er Seite stellt sich der Verein Sonnenhaus-Institut vor. Außerdem gibt es eine Übersicht von Musterhäusern, Referenz-Projekte und harte Fakten zu Bau- und Heizkonzept, Komponenten und Energiebilanzen.
Link Sonnenhaus-Broschüre
Klicken Sie auf das Bild, um zum Download der Broschüre zu gelangen.
Förderung
http://www.sonnenhaus-institut.de/foerderung.html
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Himmelpforten (7. März 2011). Schmelzende Gletscher in den Hochgebirgen und auf Grönland sowie ein ansteigender Meeresspiegel – die Erwärmung der Erdatmosphäre in den vergangenen 100 Jahren hat das Gesicht unseres blauen Planeten bereits verändert. „Auch ein bei uns kalter Winter wie 2009/2010 darf nicht darüber hinweg täuschen, dass er global der drittwärmste war“, sagte der Meteorologe Professor Mojib Latif zum Auftakt der 7. Energiespartage in Himmelpforten. Eingeladen hatte das Unternehmen Stöver Energie- und Umwelttechnik in die Eulsete-Halle und 210 Gäste kamen zum Vortrag des renommierten Klimaforschers.
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| Mojib Latif mit Gastgeber Ingo Stöver. (Foto Müller) |
Dem natürlichen Treibhauseffekt, bei dem Spurengase wie Kohlendioxid in der Atmosphäre die eingestrahlte Sonnenwäre gerade so bewahren, dass Leben in heutiger Form möglich geworden ist, habe der Mensch durch zivilisatorische Luftverschmutzungen schädliche Ausmaße gegeben, so der 56-jährige Wissenschaftler. Kohlendioxid entsteht unter anderem bei der Verbrennung von Öl und Gas zu Heizzwecken, in Kohlekraftwerken und beim Auto- und Flugzeugverkehr.
Kohlendioxid war bisher vor allem das Abgas der reichen Industrieländer – die Folgen der durch dieses Gas verursachten zusätzlichen Erderwärmung trifft aber vor allem die armen Länder. Dazu gehören offenbar Überschwemmungen, Dürren, katastrophale Stürme. Von einer „globalen Kohlendioxid-Ungerechtigkeit“ spricht Klimaforscher Latif deshalb. Dem stehen die misslungenen Versuche des globalen Klimaschutzes gegenüber. Die jüngste Weltkonferenz in Mexiko – aus Sicht von Latif „ein Tiefpunkt des Klimaschutzes“. Latif ist Professor am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IfM-Geomar der Universität Kiel.
Eine Nation schiebe den Schwarzen Peter zur anderen. China etwa verwahre sich gegen den Vorwurf, große Mengen Kohlendioxids in die Atmosphäre zu blasen mit den Hinweis, die westlichen Industrieländer ließen in China produzieren und seien somit die eigentlich Schuldigen.
Der ansteigende Meeressspiegel, prognostiziert ist rund ein Meter in den kommenden 100 Jahren, sei im Wesentlichen durch die Ausdehnung des erwärmten Meerwassers bedingt und führe zu einem Verlust von landwirtschaftlichen Flächen, etwa im Golf von Bengalen. „Nicht überall ist es möglich, einfach die Deiche zu erhöhen, wie es zurzeit bei uns geschieht“, sagt der Hamburger Forscher.
Weil sich außerdem immer mehr Kohlendioxid im Meer löse, führe dies zu einer Versauerung des Wassers. „Eine tickende Zeitbombe“ sieht Latif darin.
Dass Klimaschutz nicht auf Kosten wirtschaftlicher Erfolge geht, beweist aus Sicht Latifs der Vergleich zwischen Deutschland und den USA. Während die Bundesrepublik ihren Kohledioxid-Ausstoß seit 1990 um 9 Prozent senkte, stieg der Ausschuss des klimaschädlichen Gases in den USA im gleichen Zeitraum um 30 Prozent. Dennoch sei die deutsche Volkswirtschaft erheblich stabiler.
Klimaforscher Latif machte den Zuhörern bei den 7. Himmelpfortener Energiespartagen aber auch Mut. „Jeder von uns kann etwas zum Klimaschutz beitragen, deshalb unterstütze ich gerne auch das Engagement in den Gemeinden auf dem Lande.“

210 Gäste kamen zum Latif-Vortrag in die Eulsete-Halle (Foto: Müller)
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Wattenkieker ersetzt fossile Energieversorgung durch Öko-Wärme
Bürgermeister gratulieren klimafreundlichem Hotel in Cuxhaven-Sahlenburg
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Gashahn abgedreht: Ingo Stöver, die Bürgermeister Herbert Kiehn und Bernd Jothe
(vorn) gemeinsam mit Hotelier Peter Rausch.
Foto: Koppe |
Cuxhaven (20. September 2010). Auf ein Viertel reduzieren sich ab sofort die Heizkosten des Hotels Wattenkieker unmittelbar an der Cuxhavener Nordseeküste. Grund: Gemeinsam mit dem stellvertretenden Bürgermeister Bernd Jothe (Stadt Cuxhaven) und Ortsbürgermeister Herbert Kiehn (Stadtteil Sahlenburg) drehte Hotelier Peter Rausch am Wochenende den Gashahn zu. Umweltfreundliche Wärme erzeugt im Wattenkieker jetzt eine von der Himmelpfortener Stöver GmbH konzipierte und eingebaute Kombi-Anlage für Sonnenwärme und Biomasse.
Mit dem neuen Holzhackschnitzel-Kessel (Leistung 110 Kilowatt) und 90 Quadratmetern Solarthermie-Modulen auf dem Dach versorgt Hotelier Peter Rausch komplett sein 22-Zimmer-Haus und Restaurant mit zusammen 1250 Quadratmetern mit Blick auf den Nationalpark Wattenmeer. Nach elf Jahren soll die neue Heizungsanlage schon abbezahlt sein. Bei 150.000 Euro Investition gab es einen Förderzuschuss von 67.000 Euro von der KfW-Bank. Peter Rausch: „Wir finanzieren die Anlage komplett über die eingesparten Gaskosten.“
„Bei Sonne wird vorrangig mit der Solaranlage geheizt und auch das warme Wasser bereitet“, erklärte der Himmelpfortener Ingenieur und Handwerksmeister Ingo Stöver bei der offiziellen Einweihung der Anlage am Wochenende vor zahlreichen Gästen. Als Heizmaterial im Biomasse-Kessel eigneten sich Holzschnitzel ebenso wie Pellets oder oder gehäckseltes Miscanthus-Gras, so Stöver. Hotelier Rausch hat sich dafür entschieden, regelmäßig selbst das Brennmaterial zur Anlage zu schaufeln. „Das hält jung“, lacht der Gastronom, der sich vor allem über etwas anderes freut: „Wir sind jetzt völlig unabhängig von den Gaspreisen.“ Und das Klima wird geschont.
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Hotel mit Blick aufs Weltnaturerbe Wattenmeer:
Der Wattenkieker mit den neuen Solarthermie-
Modulen (Dachfläche rechts). Foto: Schmidt |
44 Tonnen Kohlendioxid – so viel wie 15 Autos in die Luft pusten – erspart die neue Anlage der Atmosphäre.
Mit dem auf regenerative Energie spezialisierten und für seine Energie-Konzepte mehrfach preisgekrönten Ingenieur Ingo Stöver aus Himmelpforten fand Familie Rausch den „idealen Partner für die Realisierung unserer zukunftsweisenden Heizungsanlage“.
www.wattenkieker.de
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Hausbesitzer interessieren sich für
Biomasse-Kessel
Trend weg von Gas und Heizöl hält an – Stöver GmbH bei der ersten Gewerbeschau Himmelpforten & Oldendorf |
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| Stöver-Ingenieur Dietmar Groß im Beratungsgespräch am Messestand. |
Himmelpforten (5.September 2010). Nicht nur die Sonne, die an beiden Messetagen vom Himmel strahlte, sondern vor allem auch Biomasse als erneuerbare Energiequelle zum Heizen war Thema am Stand der Stöver GmbH bei der Gewerbeschau Himmelpforten & Oldendorf. Das erklärte Ingo Stöver, Diplom-Ingenieur und Chef der Himmelpfortener Unternehmens zum Abschluss der Veranstaltung.
"Angesichts dauerhaft steigender Gas- und Ölpreise schauen die Leute besonders auf eine nachhaltig günstige Wärmeversorgung der eigenen vier Wände", so die Bilanz Stövers nach zahlreichen Gesprächen mit Messebesuchern. Wie Sonnenwärme mit anderen Techniken kombiniert werden kann, war ein weiteres wichtiges Thema am Stand. Eine völlig wartungsfreie Heizung, nach der viele Interessierte fragten, gibt es zwar noch nicht, aber eine Wärmepumpe kommt dieser Vorstellung schon sehr nahe.
Beim Stöver-Energie-Talk betonte Ingo Stöver, dass es weiterhin finanzielle Unterstützung für Eigenheimbesitzer bei der Umrüstung der Heizung auf erneuerbare Energien gebe, etwa in Form sehr zinsgünstiger Kredite der KfW-Bank.
Auch sei es ohne weiteres möglich, eine vorhandene Heizungsanlage, etwa eine erst wenige Jahre alte Brennwerttherme, zunächst weiter zu nutzen und sie zum Beispiel durch Sonnenenergie-"Module" und eine moderne Regelungstechnik umweltfreundlicher und kostengünstiger arbeiten zu lassen.
Nähere Informationen darüber, wie jeder zu Hause Komfort erleben und dennoch Ressourcen sparen erhaltem Sie bei einem persönlich vereinbarten Beratungsgespräch. |
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Neue Kräfte für neue Energie Himmelpfortener Stöver GmbH reagiert personell auf wachsenden Markt |
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Neu bei der Stöver (von links): Albrecht
Schneider, Dietmar Groß und Carola
Fehder-Thiele mit Geschäftsführer Ingo
Stöver. Foto: Stöver GmbH |
Himmelpforten (15. April 2010). Auf das wachsende Interesse der Kunden an regenerativer Energie für Haus, Hof oder Betrieb reagiert die Himmelpfortener Stöver GmbH mit einer Aufstockung des Personals für Technik, Beratung und Vertrieb. Ein Zeichen setzt das Unternehmen außerdem mit der Suche nach einem Auszubildenden speziell für regenerative Energietechnik und bereits ausgebildeten Technikern für Wärme aus natürlichen Quellen.
Albrecht Schneider – neuer kaufmännischer Betriebsleiter
Der 47-jährige Diplom-Physiker und Betriebswirt Albrecht Schneider entlastet die Geschäftsführung der Stöver GmbH als kaufmännischer Betriebsleiter. Schneider war lange Jahre als technischer Leiter in der Metallindustrie tätig. Der Wechsel vom Großkonzern zum mittelständischen Handwerks- und Serviceunternehmen hängt mit der Begeisterung des Naturwissenschaftlers für zukunftsweisende Energietechnologie zusammen. Als Betriebswirt sagt Schneider: „Mit steigenden Preisen für Gas und Öl wird sich die Versorgung von Gebäuden mit regenerativer Energie immer schneller amortisieren.“ Schneider ist bei der Stöver GmbH auch für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.
Dietmar Groß – Praktiker und Planer
Ob für große gewerblicher Kunde oder Häuslebauer: Dietmar Groß (44) ist zum Stöver-Team geholt worden, um sich als Handwerker, Ingenieur und ausgebildeter Energieberater um die komplette Realisierung von Projekten der regenerativen Energie und energetischen Sanierung von Gebäuden voranzutreiben. Von der Planung bis zur Projektleitung, vom Heizkessel-Austausch bis zur Installation der Solarthermie-Module reicht Groß’ Einsatzfeld.
Carola Fehder-Thiele – die erste Ansprechpartnerin
Wer sich als Verbraucher oder Unternehmer erstmals dem Thema regenerative Energie annähert, ist bei Carola Fehder-Thiele genau richtig. Die 42-Jährige ist als Fachberaterin zum Stöver-Team gekommen. Auch während der Umsetzungs- und Bauphase bleibt Carola Fehder-Thiele als Ansprechpartnerin für die Kunden immer erreichbar. |
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Mit Äpfeln kann man Häuser heizen
Stövers Energiekonzept macht Altländer Öko-Obsthof zum Bundessieger |
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Jork / Berlin. Mit Wärme aus Äpfeln heizen – das klingt verrückt, ist es aber keineswegs. Ein bahnbrechendes Energiekonzept, entwickelt vom Himmelpfortener Unternehmen Stöver, hat dem Öko-Obsthof Augustin aus Jork im Alten Land den ersten Preis des „Förderpreises Ökologischer Landbau“ 2010 gesichert. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner überreichte die Auszeichnung jetzt bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin.
„Der Obsthof Augustin ist ein 300 Jahre altes, gleichwohl ungewöhnlich innovatives Familienunternehmen, das beim Klimaschutz ebenso Pionierarbeit leistet wie im Naturschutz“, freut sich Planungsingenieur Ingo Stöver . Sein Unternehmen setzte das Konzept auch handwerklich um.
Das für die Jury entscheidende Energiekonzept für den Obsthof Augustin steht auf zwei Säulen. Neu ist die Nutzung der „Apfelabwärme“. Vor Einlagerung ins Kühlhaus werden die geernteten Äpfel des 28-Hektar-Hofes von 18 auf 1 Grad abgekühlt. Mit Abwärme aus den Obstkühllagern, im ersten Betriebsjahr 76.000 Kilowattstunden und damit mehr als die Hälfte der erforderlichen Heizenergie, temperieren die Augustins Büro-, Hallen- und Wohnräume. Ingo Stöver: „Der Umwelt wurde so der Ausstoß von über 14.000 Kilogramm CO2 erspart.“
Die restliche benötigte Wärme wird statt mit Erdg as über einen modernen Holzhackschnitzelofen erzeugt. Hier verbrennen die Augustins überschüssiges Holz aus ihrer Plantage. Da dieser Brennstoff CO2-neutral ist, wird die Umwelt um weitere 11.400 Kilogramm des klimaschädigenden Gases entlastet. Jetzt denken die Augustins über den Aufbau eines Wärmeverbundnetzes nach, mit dem sie auch Nachbarhöfe versorgen könnten. Außerdem ist der Bau eines Blockheizkraftwerkes und einer Photovoltaik-Anlage geplant. Die Jury für den „Förderpreis Ökologischer Landbau“ misst dem Energiekonzept des Obsthofes Augustin „eine große Vorbildfunktion zu, weil es Impulse für das Energiemanagement vieler vergleichbarer Obstbaubetrieb auch im konventionellen Bereich geben kann.“ |
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