Wärme ohne Öl und Gas

Pellet-Heizungen im Einfamilienhaus immer öfter

Projektleiter D. Groß bei der Einweisung in die neue Anlage
Projektleiter D. Groß bei der Einweisung in die neue Anlage

Es scheint sich doch nun langsam aber dafür umso sicherer der Trend durchzusetzen, dass auch im Einfamilienhaus die notwendige Heizwärme nicht wie seit Jahrzehnten aus Öl oder Gas entsteht, sondern hier Holz-Pellets immer öfter Verwendung finden.

Wie zum Beispiel bei Herrn S. Gutsch und Partnerin A. Dylda aus Jork-Wisch. Die alte Öl-Heizung wurde ersetzt durch eine hochmoderne und umweltschonende Pellet-Heizung. Wie Herr Gutsch erklärt wird " das neugekaufte Haus aus den Siebzigern energetisch saniert". Der erste und wichtigste Schritt hierzu ist eine neue Heizung. Da Pellets fließfähig sind ist die Handhabung zur Öl-Heizung vergleichbar und die Energiekosten zwischen 30 und 40 % günstiger. Bei dem hier bestehenden Verbrauch von ca. 3500 Litern Öl sind die höheren Anlagenkosten schon nach wenigen Jahren wieder eingespart, zumal die staatlichen Förderungen von 3000 € ebenfalls Eigenheimbesitzer entlasten.

Pellet-Lager von innen

"Dies alles wurde durch unseren Installateur, die Fa. Stöver aus Himmelpforten noch getoppt, da wir hier einen Finanzierungsvertrag über 15 Jahre sehr gerne abgeschlossen haben", so Herr Gutsch. Nicht nur, dass die niedrige monatliche Rate die Abzahlung und die Wartung beinhaltet, nein sogar eine vollständige Garantie über den gesamten Zeitraum wird gegeben und das gesparte Geld kann nun in andere Renovierungsprojekte im Haus fließen. Dies ist um so mehr wert, da hierbei keine Bindung zu einem Energielieferanten besteht.

Kennengelernt und informiert hat sich Herr Gutsch auf den Himmelpfortener Energiespartagen 2015 bei der Firma Stöver, die jährlich immer Anfang März stattfinden. Hier wurde dann durch den Stöver Projektleiter D. Groß das technische und kaufmännische Konzept erarbeitet und umgesetzt. Nun wird nicht nur die Umwelt geschont, sondern es können auch neue andere Projekte in Angriff genommen werden.


Genial heizen und sparen

Energiespartage in Himmelpforten: Ausstellung und Vorträge helfen beim kostensparenden Heizen

VON CLAUDIA CHWIALKOWSKI

HIMMELPFORTEN. Wer will das nicht: seine Heizkosten um die Hälfte oder mehr reduzieren? Wie das geht und noch mehr rund ums kostensparende Heizen erfuhren die Besucher am Wochenende bei den 11. Energiespartagen bei der Firma Stöver in Himmelpforten.

„Genial Heizen“ hieß deshalb einer der Fachvorträge, die an beiden Tagen angeboten und von vielen der mehr als 200 Besucher angenommen wurden. Geschäftsführer Ingo Stöver hatte das Thema gewählt, um Hausbesitzern Möglichkeiten zu zeigen, wie sie so viel Energie einsparen können wie sie wünschen. Das können sie zum einen erreichen durch einen anderen Energieträger als Heizöl und zum anderen durch Veränderungen am Haus, die den Verbrauch verringern. Letzteres sei seltener gewollt, sagte Stöver, da es oft technisch aufwendig und mit Bauarbeiten verbunden sei. Bleibt also: „den Brennstoffeinkauf optimieren“, weg vom teuren Brennstoff Heizöl.

Eine Alternative ist Biomasse, zum Beispiel Hackschnitzel oder Pellets. Im Vergleich zu Heizöl kosteten Hackschnitzel 70 bis 75 Prozent weniger und Pellets 30 Prozent, sagte Stöver. Weiterer Vorteil: Beides sind regionale Brennstoffe, „das Geld bleibt im Land“. Auf die zudem sauberere Biomasse umzurüsten sei einfach, erklärte Stöver: Ölheizung raus, Pelletheizung rein, der Schornstein wird weiter benutzt. Je nach vorherigem Verbrauch rechne sich der Umbau früher oder später: in einem großen Seniorenheim beispielsweise nach drei bis vier Jahren, in einem noch schlecht gedämmten 70er-Jahre-Haus nach etwa zehn Jahren und in einem moderneren Haus mit geringerem Verbrauch nach etwa 12 bis 14 Jahren.

Ähnlich einfach zu verwirklichen sei eine Umrüstung auf eine Wärmepumpe, bei der Luft, Grundwasser oder die Erde die Energielieferanten sind, erklärte Stöver weiter. Diese Möglichkeit werde öfter bei Neubauten gewählt als bei älteren Häusern.

Sonnenenergie hingegen lasse sich in vielen Fällen nutzen – darüber zu informieren, welche Energieform für wen infrage kommt, war das große Anliegen der Messe. Wer mit Solarenergie heizen möchte, müsse einmal in-vestieren, bekomme derzeit aber Fördergelder. Und da die Sonneneinstrahlung nicht das ganze Jahr hindurch ausreiche, biete sich eine Kombination verschiedener Technologien an. Entscheiden bei der Wahl des individuell passenden Energieträgers sei „die richtige Herangehensweise und Strategie“, die der Hausbesitzer wähle, sagte Stöver, und dabei seien die Experten als Berater vor Ort und die Fachvorträge bei der Messe behilflich.

Ein Höhepunkt unter den Vorträgen war laut Stöver das neue Konzept des Contractings. Bei dieser Heizungsanlage funktioniere es wie bei einem Mobilfunkvertrag, bei dem das Handy mitgeliefert wird: Der Hausbesitzer muss nichts investieren, sondern bekommt eine moderne Heizung mit 15 Jahren Voll-Garantie und Wartung für einen monatlichen Beitrag.


11. Energiespartage

Prof. Dr. Siegfried Rapp
Prof. Dr. Siegfried Rapp eröffnet mit einem Vortrag die Energiespartage

am Sa/So 28.02./01.03.

Speziell EFH können sparen

11.Energiespartage bei Stöver in Himmelpforten am 28. Februar und 01. März mit  großem Ausstellungsbereich, fachlicher Beratung und innovativen Neuheiten.

Die 11. Energiespartage am 28. Februar / 01. März bei Stöver an der B 73  in Himmelpforten, zeigen den Besuchern moderne und innovative Heizsystem-Lösungen. Speziell für Einfamilienhäuser gibt es hier interessante Neuheiten: Angefangen beim Heizen mit Erdgas oder Öl, über die Biomasse (Scheitholz, Hackschnitzel bzw. Pellets) oder die Sonne (Solarthermie), Wärmepumpensysteme oder BHKW´s. Die Experten von Stöver beraten gerne und stellen die innovativen Neuheiten und Lösungen zum kosten- und energiesparenden Heizen vor.

Als Start der Energiespartage ist Stöver stolz wiederum einen hochkarätigen Referenten gewonnen zu haben. Der in Fachkreisen als "Holzpapst" bekannte Prof. Dr. Siegfried Rapp, ist "der" Experte auf dem Gebiet der biogenen Brennstoffe und wird vortragen unter dem Titel "Kostengünstiges Heizen mit Brennstoff Holz und Solarunterstützung".  Am Donnertag, 26. Februar,  spricht der Spitzenwissenschaftler ab 19 Uhr in der Himmelpfortener Eulsete-Halle.

Neben einem mehr als 200 Quadratmetern großen Heizforum mit innovativen und energiesparenden Heizsystemen, die auch in Funktion erlebt werden können, und einem "Wärmepumpenlehrpfad",  werden den Besuchern interessante Vorträge angeboten - siehe nebenstehenden Hinweis.

Highlight hierbei ist das neue Konzept des Contractings einer Heizungs-Anlage, bei dem der Hausbesitzer keine eigene Investition tätigen muß, und für einen günstigen monatlichen "Full-Service-Beitrag", eine Top-moderne Heizung bekommt mit 15 Jahren Voll-Garantie inkl. Wartung, 24h Stördienst und Ersatzteilversorgung. Und das unabhängig von der Art der Heizung, eines bestimmten Herstellers und des gewünschten Brennstoffes, den der Kunde frei am Markt selber günstig einkaufen kann. Zu diesem innovativen Konzept gibt es einen eigenen detaillierten Vortrag an beiden Tagen.
Interessenten haben außerdem die Gelegenheit sich kostenlos und unverbindlich über individuelle und konkrete Lösungen für ihre Immobilie beraten zu lassen.

Gemeinsam mit anderen Experten steht Ingo Stöver mit seinem Team an den Energiespartagen bereit.


Landwirt investiert in innovatives Energiesystem für Ställe und Wohnhaus

Hackschnitzel reduzieren die Kosten deutlich, weil sie Strombedarf  und Öl ersetzen

Olaf von Kamp (links) und Stöver-Energie-
experte Dipl.-Ing. Dietmar Groß am neuen Hackschnitzel-Kessel
Olaf von Kamp (links) und Stöver-Energie-
experte Dipl.-Ing. Dietmar Groß am neuen Hackschnitzel-Kessel

Dornsode. Wer mit  Olaf von Kamp (42) über dessen Hof in Dornsode geht, hat historischen Boden unter den Füßen. Bis ins Jahr 1500 reicht der Familienstammbaum der von Kamps.  1846 ging der Hof durch Freikauf in das Eigentum  der Familie über. Heute bewirtschaftet Olaf von Kamp den Betrieb mit 250 Milchkühen. Kein einfaches Geschäft, wie sich gerade wieder erweist:  Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) will die Weidewirtschaft fördern und mehr Kühe vom Stall aufs Grünland bringen. Doch das sei bei großen Herden kaum zu  managen, zudem seien feste Melkstände im Stall aus hygienischer Sicht besser, sagt Olaf von Kamp.

Brennstoff zum Anfassen: Olaf von Kamp (links) und Stöver-Energieexperte Dipl.-Ing. Dietmar Groß vor dem Lager der Hackschnitzel
Brennstoff zum Anfassen: Olaf von Kamp (links) und Stöver-Energieexperte Dipl.-Ing. Dietmar Groß vor dem Lager der Hackschnitzel

Um Melkstände und Tank  nach jedem Melken zwei Mal täglich wieder gründlich zu reinigen, braucht der Landwirt allerdings viel heißes Wasser und damit viel Energie.  Mit Hilfe des Himmelpfortener Haustechnik-Unternehmens Stöver hat Olaf von Kamp jetzt die Kosten für die aufwendige Reinigung erheblich gesenkt und zugleich auch die Heizung seines Wohnhauses und der Ställe umgestellt. Die Spezialisten für das Heizen mit  erneuerbaren  Energien planten und verwirklichten eine Lösung, die genau auf den Hof von Kamps zugeschnitten ist: „Statt Öl und Elektrizität erzeugen Hackschnitzel die Wärme für Wohnhaus und Stallungen“, sagt Dipl.-Ing. Dietmar Groß,  Stöver-Experte für Energieeffizienz und Erneuerbare Energien.
Der Clou des Konzepts in Dornsode sind zwei unterirdische Fernleitungen, über die das im Hackschnitzel-Kessel erhitzte Wasser 150 Meter weit in die Ställe und in das Wohnhaus  transportiert wird. Die Hackschnitzel landen automatisch über eine Zuführschnecke aus dem Lager neben der Heizanlage im Brennraum des Kessels.
Das Holz stammt von den Ländereien des Hofs: „Wir lassen unser nicht vermarktungsfähiges Holz zu Hackschnitzeln verarbeiten“, sagt Olaf von Kamp. Das Lager für die Beheizung des Kessels muss im Sommer nur alle vier Wochen aufgefüllt werden, im Winter alle zwei Wochen.
Die Hackschnitzel ersetzen 12 000 Kilowattstunden Elektrizität, die bisher für die Reinigung der Melkstände und des Tanks benötigt wurden. Die Ersparnis: 3 000 Euro. Weitere 9000 Euro werden eingespart, weil 10 000 Liter Öl für die Heizung von Wohnhaus und Stallungen durch die Hackschnitzel abgelöst werden. Olaf von Kamp ist mit der Firma Stöver denn auch hoch zufrieden, zumal die „Einsparungen eine steigende Tendenz zeigen“. Der Landwirt muss sich also um die  Energieversorgung keine Sorgen mehr machen. Bleibt im Augenblick nur Minister Meyer mit seinem Programm  der Weidemilch. „Auf der Weide finden die Kühe kein ausgewogenes,  über das Jahr stabiles Futter. Das Füttern im Stall mit Silage sichert dagegen eine gleichbleibende hohe Qualität“, sagt Olaf von Kamp.


Planungstage 2014 bei Stöver in Himmelpforten

Genial heizen und Kosten sparen

Haustechnik-Unternehmen Stöver bietet neben fachlicher Beratung auch Tipps zur Finanzierung

Wer nicht nur beim Klimaschutz helfen, sondern sich auch langfristig von den hohen Energiekosten lösen will, kann sich während der 9. Planungstage beim Haustechnik-Unternehmen Stöver in Himmelpforten umfassend informieren. Die Stöver-Fachleute zeigen am Sonnabend, 27.September,  und Sonntag, 28. September, dass die Drosselung des Energieverbrauchs  speziell auch in Einfamilienhäusern möglich ist, ohne zugleich an Wohnkomfort zu verlieren.  Dazu sind vielfältige Heizsysteme im Angebot: Erdwärme, Solarthermie, Holzpellets, Holzhackschnitzel oder auch Gasthermen mit hohem Brennwert. Darüber hinaus bietet Stöver eine rare Besonderheit: Das Unternehmen lässt auf mehreren Hektar Ackerfläche in Nähe des Firmensitzes Miscanthus pflanzen. Nach der Ernte reicht das gehäckselte Elefantengras, um das Firmengebäude und ein Nebengebäude annähernd das ganze Jahr über zu beheizen.  Helmut Stöver führt die Besucher der Planungstage jeweils um 11 Uhr aufs Feld und erläutert ihnen die praktische Nutzung der Energiepflanze.

Wie sich die Heizkosten um bis zu 75 Prozent reduzieren lassen, ist Thema des Fachvortrags von Ingo Stöver, der unter dem Titel „Genial Heizen“ an den beiden Planungstagen um jeweils 15 Uhr beginnt. Über die Finanzierung und Förderung von  Heizungssanierungen  informiert der Finanz-Experte Martin Tiemerding am Sonnabend und Sonntag jeweils um 12 Uhr. Der  vielversprechende Titel seines Vortrags: „Heizungssanierung für Null“.

Wie immer an den Planungstagen bieten  die Stöver-Experten persönliche Beratungen darüber an, wie sich Energieeffiziente Heizsysteme individuell verwirklichen lassen.

Das Bad für Gesundheit und Wellness

Planungstage bei Stöver: Kompakte Informationen und individuell zugeschnittene Lösungen

Wie können Bäder sowohl der Gesundheit als auch dem Wohlgefühl (Wellness) dienen und sich darüber hinaus durch zeitloses Design auszeichnen? Diese Frage beantworten die Bad-Experten des Haustechnik-Unternehmens Stöver, wenn sich die Türen in Himmelpforten zu den 9. Planungstagen öffnen. Am Sonnabend, 27.September, und Sonntag, 28. September, präsentiert das Unternehmen eine Vielzahl von Bädern mit etlichen Neuheiten um Wellness und Gesundheit. Dabei gilt es, Wasser und Wärme sparsam einzusetzen und sich zugleich wohl zu fühlen.

 Wer sich zum Thema Bad kompakt  informieren will, kann den Besuch der Ausstellung mit einem Fachvortrag verbinden. An beiden Planungstagen informieren die Spezialisten der Firma Stöver über alles Wissenswerte rund ums Bad. Unter dem Motto „Ihr Bad für Gesundheit und Wellness“ beginnen die Vorträge am Sonnabend und am Sonntag um jeweils 14 Uhr.

Die Bad-Berater stehen natürlich auch bereit, um die Besucher ganz individuell zu beraten. Wer eigene Skizzen, Maße, Zeichnungen oder Fotos an den Planungstagen mitbringt, kann  sich gemeinsam mit einem Stöver-Experten schon ein erstes Bild vom neuen Bad am Computer mit speziell entwickelter Software machen. Das ersetzt allerdings nicht die konkrete Planung. Dazu müssen die Bad-Fachleute beim Kunden vor Ort Maß nehmen und unter anderem die Bausubstanz und Anschlüsse prüfen. Sie entwickeln individuelle Lösungen und begleiten die Kunden komplett von der Planung bis zur Fertigstellung.


„Wie spare ich Heizkosten, ohne zu frieren?“

Claudia Kemfert und Ingo Stöver

Viele Fragen und klare Antworten während der 10. Energiespartage bei Stöver in Himmelpforten

Trotz des schönen Wetters am Wochenende war das Interesse an den 10. Energiespartagen der Firma Stöver in Himmelpforten groß. Etwa 180  Besucherinnen und Besucher kamen am 22. und 23. Februar  in die Firmenräume an der B 73 in Himmelpforten. „Das ist eine beeindruckende Zahl, denn wir bieten mit den Energiespartagen keine allgemeine Messe mit einem breit angelegten Unterhaltungsprogramm, sondern eine Fachveranstaltung mit nachvollziehbaren Informationen“, sagt Firmenchef Ingo Stöver. 
So drehten sich viele Gespräche am Wochenende bei Stöver um die Frage „wie  spare ich Heizkosten, ohne zu frieren“? Die Besucher kamen mit konkreten  Interessen an individuellen Lösungen für ihre privaten oder gewerblichen Heizsysteme und wurden entsprechend von den Fachleuten des Unternehmens Stöver beraten. Auf 400 Quadratmetern wurde zudem eine große Auswahl energiesparender Heizsysteme gezeigt, so dass die Besucher sich ein konkretes Bild von neuen Energiekonzepten machen konnten.
Auch die Neugestaltung von Bädern spielte beim Publikum eine große Rolle. Es konnte sich an Beispielen von 40 neuen Ausstellungsbädern orientieren und mit den Badberatern des Unternehmens erste Planungen fürs eigene Bad entwickeln:  Für mehr Komfort bei gleichzeitig sinkendem Energieeinsatz.
Die Fachvorträge während der Energiespartage wurden sowohl im Bad- als auch im Heizungsbereich ebenfalls sehr gut besucht.
Am Freitagabend  hatte die international anerkannte Energie-Ökonomin Prof. Dr. Claudia Kemfert mit einem öffentlichen Vortrag in der Himmelpfortener Eulsete-Halle auf die Energiespartage eingestimmt. Die Professorin der Hertie School of Governance  und Abteilungsleiterin beim  Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung ließ keinen Zweifel daran, dass die Energiewende ebenso notwendig wie  ökonomisch lohnend sei.
„Diese zehnten Energiespartage haben einmal mehr bewiesen,  dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die stetigen  Preissteigerungen für Energie erfordern Strategien für die Senkung der Kosten durch Innovationen“, sagt Ingo Stöver.


10. Energiespartage der Firma Stöver
am 22. Und 23. Februar in Himmelpforten:

Eine international anerkannte Energieökonomin vermittelt am Freitag (21. Februar) Erkenntnisse aus erster Hand über die Energiewende.  Die Professorin Dr. Claudia Kemfert kommt nach Himmelpforten, um in der Eulsete-Halle über alle Aspekte der künftigen Energieversorgung zu sprechen.
Die Expertin für Energie, Verkehr und Umwelt ist Abteilungsleiterin beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin und Professorin  für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance. Claudia Kemfert ist klare Befürworterin von Energieeinsparung und Erneuerbaren Energien. Beides „trägt unsere Wirtschaft sicher auch über morgen hinaus“, sagt sie.
Dabei schaut die Energieökonomin durchaus kritisch auf politische und ökonomische Entwicklungen im Zusammenhang mit der Energiewende. So sei es zwar schon ein Fortschritt, dass Deutschland erstmals einen Energieminister hat. Aber die Lösung, die Zuständigkeit für Energie beim Wirtschaftsminister anzusiedeln, hält Kemfert nicht für optimal: Besser wäre es gewesen, „auf Bundesebene ein eigenständiges Energiewendeministerium zu schaffen“.
Claudia Kemfert, die auf Einladung der Stöver GmbH nach Himmelpforten kommt, sieht die Energiewende nicht nur als eine Strom-Angebotswende: „Gerade bei Gebäuden lassen sich hohe Energiemengen und somit Energiekosten sparen“.
Darum geht es auch während der Energiespartage der Firma Stöver. Sie werden mit dem Vortrag Kemferts am Freitag um 19 Uhr in der Eulsete-Halle in Himmelpforten eingeläutet. (st)


Stöver antwortet mit Mischung aus jung und erfahren auf den Fachkräftemangel

Mitarbeiter der Firma Stöver

Geschäftsführer Ingo Stöver mit den Jubliaren: S. Hintze, J. Bergander, G. Buck, J. Ahlf und W. Lünstedt

Himmelpforten. Altgediente Mitarbeiter und jugendlicher Nachwuchs, das ist die Antwort der Stöver GmbH in Himmelpforten auf den Fachkräftemangel.  Der Fachbetrieb für Sanitär, Heizung und Klima bildet zurzeit sechs künftige Handwerker und eine Bürokauffrau aus. „Bei guten Leistungen haben unsere Auszubildenden große Chancen übernommen zu werden“, sagt Geschäftsführer Ingo Stöver.
Doch auch eine geringe Fluktuation unter den 32 Beschäftigten spricht dafür, dass das Unternehmen langfristig den prognostizierten Mangel an Fachleuten ausgleichen kann. Allein in diesem Jahr können fünf Mitarbeiter Jubiläen bei Stöver feiern. 
Seit 42 Jahre ist Günter Buck aus Himmelpforten dabei. Er leitet die  landwirtschaftliche Abteilung Stövers und ist „ein großes Allround-Talent, das für sämtliche Aufgaben Lösungen findet“, sagt Geschäftsführer Ingo Stöver.
Ebenfalls in der landwirtschaftlichen Abteilung arbeitet Willi Lünstedt aus Drochtersen. Er hat sich 35 Jahre lang um die Melk-und Kühlanalagen gekümmert und ist in der Landwirtschaft nach Stövers Worten  „gut bekannt und anerkannt“.
Jens Bergander aus Osten ist seit 30 Jahren beim Himmelpfortener Fachbetrieb beschäftigt. Der Bürokaufmann ist zuständig für Rechnungswesen und Buchhaltung. „Die meisten Kunde kennen ihn vom Telefon her“, sagt Ingo Stöver.
Jörg Ahlf aus Hollern-Twielenfleth ist seit zehn Jahren bei Stöver beschäftigt.  Er plant für die Kunden Bäder und hat die  Bauleitung bis zur Übergabe in der Hand. Ahlf ist vom Fachverband SHK (Sanitär, Heizung, Klima) für seine Leistungen als Badplaner ausgezeichnet worden. Ebenfalls zehn Jahre arbeitet der Bürokaufmann Sebastian Hintze aus Himmelpforten bei Stöver, wo er schon seine Lehre absolviert hat.
Langjährige Betriebszugehörigkeiten sind nur ein Teil der Antwort auf den Fachkräftemangel. „Dazu gehört auch die regelmäßige Weiterbildung, damit unsere Leute immer auf dem neusten Stand sind“, sagt Geschäftsführer Ingo Stöver.

 

Energieeffiziente Heizsysteme und Bad-Installationen im Mittelpunkt der Planungstage bei Stöver

Planungstage bei Stöver

Bei Firma Stöver war mal wieder an einem Wochenende viel los. Denn die 8. Planungstage lockten viele Interessenten an den Firmensitz in Himmelpforten. Am 31. August und am 1. September nutzten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich von Fachleuten gründlich und solide beraten zu lassen.

Die Vorträge rund um Heizung und Bad waren gut besucht. Da ging es unter anderem um Lüftungssysteme und regenerative Heizsysteme, ob für Einfamilienhäuser oder für größere Gebäude.

Wer sich mit dem Gedanken trägt, Haus, Heizung oder Bad energieeffizient zu bauen oder zu sanieren, wurde von kompetenten Stöver-Partnerfirmen über Möglichkeiten der Finanzierung und Förderung informiert. Zudem bietet das Unternehmen als zertifizierter Fachbetrieb Lösungen für die senioren-und behindertengerechten Bad-Planung- und Installation an.

„Wir hatten viele interessante und anregende Gespräche. Das Interesse sich in Bad und Heizung zu verändert ist anhaltend hoch.“, zieht Geschäftsführer Dipl.-Ing. Ingo Stöver eine positive Bilanz der diesjährigen Planungstage.


Erfolgreiche und interessante Kontakte auf diversen Messen

Stöver auf Messen präsent

Auch im Jahre 2013 öffnet sich die Firma Stöver wieder auf zahlreichen Messen und anderen Veranstaltungen für ein breites Publikum. Einerseits als Regionalpartner auf Messen wie der Agritechnica in Hannover, der weltweit  größten Ausstellung für Landtechnik. Dabei geht es hauptsächlich um Interessenten vom Fach, die in diesem Jahr vom 12. bis 16. November  den Stöver-Partnerstand besuchen können.

Andererseits haben schon  in diesem Frühjahr viele Menschen auf Messen mit den Fachleuten von Stöver Kontakt aufgenommen, um sich sowohl über die neuesten Trends im Bad/Sanitärbereich als auch bei regenerativen Energien im Heizungsbereich zu informieren.  So zum Beispiel auf den Obstbautagen in Jork, auf der „New Energy“ in Husum, bei der Regionalmesse „Stade Aktuell“ und auf der Buxtehuder Baumesse. Hinzu kommen natürlich die eigenen  Veranstaltungen wie die Energiespartage im Frühjahr und die Planungstage im Herbst in den eigenen „Vier Wänden“ in Himmelpforten.

„Wir konnten erfreulich  viele Interessenten an unseren Ständen begrüßen“, sagt Ingo Stöver, Geschäftsführer und Eigentümer des Familienunternehmens. Dabei sei es sowohl um Renovierung hochwertiger Bäder als auch um Heizungen mit regenerativen Energien gegangen. „Anscheinend denken viele Kunden gerade in diesem Jahr an die Renovierung und den Umbau ihrer Bäder“.  Außerdem standen im Heizungsbereich die Themen „Biomasse“ und „Solarthermie“ im Fokus.

Für dieses Jahr stehen neben der Großmesse Agritechnica im November noch die eigenen Stöver-Planungstage am Wochenende 31. August/1. September und die Tarmstedter Ausstellung vom 12. bis 15. Juli auf dem Programm.


Elefantengras statt Öl und Gas !

Miscanthusernte bei Stöver

Energie direkt vom Feld: Mit einem Maishäcksler werden die bis zu vier Meter hohen Miscanthus-Pflanzen an der B 73 bei Himmelpforten geerntet.

Die Heizwärme gedeiht auf zwei Äckern an der B 73 nördlich von Himmelpforten. Dort ist grade die Ernte beendet worden, sie entspricht  10 000 Liter Heizöl. Auf den 2,6 Hektar großen Feldern wächst keine allgemein bekannte Energiepflanze wie Mais oder Raps, sondern Miscanthus, auch Elefantengras genannt. Es gehört ebenso wie Zuckerrohr und Hirse zur Familie der Süßgräser und wurde erst 1935 als Zierpflanze aus Ostasien nach Europa eingeführt.

Der Haustechnik-Fachbetrieb Stöver in Himmelpforten ließ  Miscanthus  vor fünf Jahren auf einer gepachteten Fläche pflanzen, um Erfahrungen mit dem bis zu vier Meter hohen Gewächs zu sammeln. Die Ernte reicht, um die gesamte Firmengebäude und ein Nebengebäude mit dem gehäckselten Miscanthus ein ganzes Jahr lang zu beheizen und somit vollständig unabhängig von fossilen Energieträgern wie Öl und Gas zu sein. Zwar bietet  Miscanthus eine Vielzahl von Verwendungsmöglichkeiten,  aber bislang ist die Pflanze noch „keine gängige Handelsware“, stellt die „Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe“ (FNR) in Gülzow fest. Die Agentur, die eng mit dem Bundeslandwirtschaftsministerium zusammenarbeitet, rät deshalb dazu, „zumindest einmal kleinflächig Anbauerfahrungen zu sammeln“.  Soviel kann aber schon als sicher gelten:  Der Riesenschilf eignet sich für Landwirte, die ihn auf Äckern in Nähe ihrer Höfe ernten und dann ohne weitere Umstände für die Heizung ihrer Gebäude verwenden können.

Fachleute erwarten, dass Miscanthus an Bedeutung zunimmt,  weil der Bedarf an Biomasse für mögliche neue Märkte wachsen wird.  Das Elefantengras eignet sich für viele Zwecke, nicht nur zur Erzeugung von Energie durch Verbrennung, Vergasung  oder Verflüssigung. Es kann auch als Einstreu in der Tierhaltung benutzt und als Material für Baustoffe eingesetzt werden. Auch für die Hersteller von Papier und Verpackungen bietet sich Miscanthus an. Damit kann sich die Karriere der Pflanze eindrucksvoll fortsetzen, die in Ostasien zunächst nur dem Flechten von Matten als Schutz vor Wind und Regen diente.


Besucherrekord bei den Energiespartagen

350 Gäste bei Vorträgen und Beratungsgesprächen der Himmelpfortener Stöver GmbH – Sanierung von Bädern ebenfalls sehr gefragt

Timo Leukefeld
Timo Leukefeld
Foto: Eidtmann Stader Tageblatt

Himmelpforten (26.Februar 2013). Immer mehr Menschen wollen beim Beheizen ihres Eigenheims Geld sparen und trotzdem gemütlich wohnen: Wie das geht, haben in diesem Jahr 350 Gäste bei den 9. Himmelpfortener Energiespartage des Unternehmens Stöver GmbH erfahren. Nach Angaben von Geschäftsführer Ingo Stöver war es die erfolgreichste Veranstaltung dieser Art seit 2005.  Der Diplom-Ingenieur: „Die Menschen verstehen inzwischen, dass eine Investition in die sparsame Wärmeversorgung eines Hauses auch ein Teil der Altersversorgung ist.“

In einem eindrucksvollen Vortrag hatte darauf zum Auftakt der Energiespartage bereits der Ingenieur Professor Timo Leukefeld hingewiesen. „Heizen wird zum Luxusgut“, rechnete der Verfechter der Sonnenwärme-Nutzung den rund 100 Zuhörerinnen und Zuhörern in der Himmelpfortener Eulsete-Halle vor. „Wer nachhaltig die Betriebskosten in seinem Haus senkt, beugt damit der Altersarmut vor“, so Leukefeld.

Nicht jeder müsse ein völlig energieautarkes Haus für eine halbe Million Euro bauen, wie Leukefeld es bereits realisiert hat. Die Kombination aus Sonnenwärme (Solarthermie), Strom aus Sonne für den Eigenbedarf (Photovoltaik) und einer weiteren Wärmequelle wie Biomasse-Ofen oder Erdgasbrenner sei aber in vielen Häusern auch im Bestand und modulweise möglich. Es gelte bei der Wahl des Brennstoffs flexibel zu bleiben, empfahl Leukefeld. Ein Beispiel dafür ist das „Sonnenhaus“, das das Drochterser Bauunternehmen Lemke gemeinsam mit der Stöver GmbH im Dollerner Baugebiet am Hirschgang als Musterhaus zeigt. Es handelt sich um eines von 1300 „Sonnenhäusern“ bundesweit.

Energiespartage Stöver

Rund 250 Interessierte ließen sich
bei den 9. Himmelpfortener Energiespartagen des Unternehmens Stöver GmbH beraten.

„In vielen Beratungsgesprächen ging es um die energetische Sanierung von Häusern etwa bei einem Wechsel der Eigentümergeneration“, so Ingo Stöver. Typisches Beispiel: Ein Anfang der 1960er Jahre gebautes Haus mit 5000 Liter jährlichem Heizölverbrauch. Mit neuem, gut gedämmtem Dach und Holzpellet-Heizung sinken die Ausgaben für das Heizmaterial auf die Hälfte. Das entspricht fast genau den 220 Euro monatlich, die zehn Jahre lang für Zins und Tilgung der Sanierungskosten zu zahlen sind. Stöver: „Die Hauseigentümer zahlen monatlich also keinen Pfennig zusätzlich, nach einigen Jahren sogar deutlich weniger,  und leben in einem energetisch sanierten Haus.“ Die für einen Winter erforderlichen Holzpellets übrigens werden dort im Keller gelagert, wo bisher die Heizöltanks standen.

Badberatung bei Stöver

Die große Bäderausstellung bei
Stöver stieß bei den Energiespar-
tagen ebenfalls auf großes Interesse. Viele Hausbesitzer wollen in die eigenen vier Wände investieren.

Neben der seriösen Beratung schätzen die Stöver-Kunden auch, dass das Himmelpfortener Unternehmen Service „aus einer Hand“ bietet – das gilt auch für die Finanzierung. Ob altersgerechtes Bad oder neue Wärmeversorgung des Hauses: Zinsgünstige Kredite der KfW-Bank vermittelt eine Partneragentur der Stöver GmbH passgenau für jedes Sanierungsprojekt.

 

 


Intelligent verschwenden –
neue Wege im Umgang mit Energie


9. Energiespartage bei Stöver vom 23. bis 24. Februar 2013 in Himmelpforten

Timo Leukefeld
Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld

Himmelpforten (1.Februar 2013). Im Januar 2013 sind die Heizölpreise wieder einmal gestiegen. Diesmal waren nicht Unruhen in Nordafrika der Grund, sondern die gute Konjunktur und der steigende Rohölbedarf in China. „Dennoch gibt es Hausbesitzer, die beim Heizen verschwenderisch sein können, ohne sich Sorgen über die Brennstoffrechnung machen zu müssen“, sagt Diplom-Ingenieur Ingo Stöver, Experte für regenerative Energieversorgung. Wie das auf intelligente Weise unter anderem mit Sonnenwärme möglich ist, erklären der Geschäftsführer der Stöver GmbH und andere Fachleute bei den 9. Himmelpfortener Energiespartagen im Beratungs- und Kompetenzzentrum der Stöver GmbH an der Bundesstraße73 (Hauptstraße 42). Kostenlos und unverbindlich können sich Interessierte am Sonnabend, 23. Februar, von 10 bis 17 Uhr und am Sonntag, 24. Februar, von 11 bis 17 Uhr informieren.
Bei den Energiespartagen wird auch das Thema Badgestaltung eine große Beachtung finden. Denn die zeitgemäße und sparsame Wärmeversorgung ist ein wichtiger Wohlfühlfaktor im Eigenheim und speziell im Bad.

Vortrag von Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld am Vorabend in der Eulsete-Halle

Bereits am Vorabend (Freitag, 22. Februar) wird der deutsche Solarpreisträger Professor Timo Leukefeld beweisen, dass energieautarkes Leben zu Hause heute schon machbar ist. Leukefelds spannender Vortrag beginnt um 19 Uhr in der Eulsete-Halle (Markstraße 5 a in 21709 Himmelpforten).


„Wer auf Sonnenwärme setzt, kann sorglos in die Zukunft blicken“

Sonnenhaus in Dollern
Marcus Lemke (Lemke Bau GmbH Drochtersen), Timo Leukefeld und Ingo Stöver (Stöver GmbH) vor dem Dollerner Sonnenhaus.

Prof. Dipl.-Ing. Leukefeld erklärte in Dollern, warum ein Sonnenhaus mehr Lebensqualität bietet und sogar Altersarmut verhindern kann

Dollern (12.12.2012).  Mit der Erfindung der Glühbirne veränderte Thomas A. Edison die Welt und er hatte auch andere Visionen: „Mein Geld würde ich auf die Sonnenenergie setzen, bevor Öl und Kohle erschöpft sind“, sagte der Erfinder schon 1931. Diplom-Ingenieur Professor Timo Leukefeld zitiert diesen Satz gerne, denn was Edison vor über 80 Jahren empfahl, gilt heute für alle, die ein neues Haus bauen wollen, meinte der deutsche Solarpreisträger jetzt in Dollern. Dort steht das erste Muster-Sonnenhaus im Landkreis Stade.

Fossile Brennstoffe drohen unbezahlbar zu werden.  Doch nach Leukefelds Worten gibt es inzwischen eine „intelligente Alternative“ – das Sonnenhaus. 1300 dieser „effizientesten Häuser Europas“ stehen zurzeit bereits in Deutschland – aus Sicht des Solarexperten viel zu wenige, denn: „Wer in einem Sonnenhaus wohnt, kann sorglos und dabei sogar verschwenderisch in seinen vier Wänden leben“. Doch weil das Sonnenhaus nicht von großen Konzernen, sondern von mittelständischen Handwerksunternehmen realisiert werde, sei die Unterstützung aus der Politik gering, sagt Leukefeld. Der 43-jährige Schlosser, Ingenieur und Wissenschaftler verbindet theoretisches und praktisches Wissen zur  Entwicklung energieoptimierter Häuser.

Und „Solarpapst“ Leukefeld ist begeistert: Was er  als „Heizung der Zukunft“ bezeichnet, ist in Dollern bereits von den Unternehmen Lemke Bau GmbH (Drochtersen) und Stöver GmbH (Energietechnik, Himmelpforten) realisiert worden. Fast drei Viertel des Wärmebedarfs deckt das Haus über die 60 Quadratmeter große Solarkollektorfläche auf dem Dach. Die Sonnenwärme wird in einem 7000 Liter fassenden Pufferspeicher geleitet. Der große Pufferspeicher, pfiffig ins Haus integriert, speichert schon im Sommer so viel Wärme, dass allein damit schon bis zur Heizperiode für angenehme Temperaturen gesorgt werden kann. Herz des Sonnenhauses, so Leukefeld, ist eine frei programmiere Regelungstechnik, die es erlaubt, beizeiten problemlos einen anderen Brenner zu installieren. Leukefeld: „Wer in einem Sonnenhaus heute das restliche Viertel an Wärmebedarf mit einer Brennwert-Gastherme erzeugt, sollte nach einigen Jahren flexibel auf einen anderen Brennstoff wie etwa Holz umstellen können.“

Die Heizkosten in einem Sonnenhaus mit 160 Quadratmeter Wohnfläche sind unglaublich niedrig: rund 350 Euro im Jahr bei zusätzlicher Nutzung einer Brennwert-Gastherme. Noch einmal 100 Euro billiger wird’s zum Beispiel mit einem Kachelofen, der an den Pufferspeicher angeschlossen werden kann. „Heutige Gaspreise zugrunde gelegt, hat sich die Mehrausgabe für das Sonnenhaus spätestens nach 15 Jahren amortisiert“, rechnet der Himmelpfortener Spezialist für regenerative Energie, Diplom-Ingenieur Ingo Stöver, vor.

Angesichts der enormen Kostensteigerungen im Alltag sieht Leukefeld nicht nur kurzfristige Vorteile für Eigentümer eines Sonnenhauses: „Wer nachhaltig die Ausgaben senken kann, schützt sich damit auch vor Altersarmut“, so der Wissenschaftler in Dollern.

Wer den Weg zum vollkommen unabhängigen Wohnen noch weiter gehen will, sollte seine Sonnenwärme-Anlage (Solarthermie) mit einer Anlage zur Eigenversorgung mit Strom aus Sonnenlicht (Photovoltaik) ergänzen, empfiehlt Leukefeld. 

Das Muster-Sonnenhaus im Dollerner Hirschgang 4 kann ab 10. Februar 2013 wieder jeden Sonntag   von 14 – 17 Uhr und nach Vereinbarung besichtigt werden. Experten der Unternehmen Lemke Bau GmbH und Stöver GmbH stehen für Informationen bereit.


„Intelligent verschwenden – intelligente Eigenversorgung mit Wärme, Strom und Mobilität aus der Sonne"

Leukefeld

Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld (rechts) mit Dipl.-Ing. Ingo Stöver bei den Himmelpfortener Energiespartagen 2010. Foto: Stöver GmbH

Vortrag von Prof. Dipl.-Ing. Timo Leukefeld am 9. Dezember 2012 im Dollerner Muster-Sonnenhaus von Lemke Bau GmbH und Stöver GmbH.
Dollern (26.11.2012). Wer als Häuslebauer auf den kostenfreien und krisensicheren Rohstoff Sonne setzen möchte, sollte am Sonntag, 9. Dezember, den Vortrag des deutschen Solarpreisträgers Professor Timo Leukefeld nicht verpassen. Veranstaltungsort ist das erste in der Region konzipierte Sonnenhaus, das ab sofort in Serie schlüsselfertig zu bekommen ist. Das Musterhaus steht im Hirschgang 4 in Dollern. Aufgrund der zu erwartenden Besucherzahl sind zwei Vorträge geplant: Um  14.30 Uhr und um 16.00 Uhr. Anmeldungen nimmt das Unternehmen Lemke Bau unter der Nummer 04143/ 9996-0 entgegen.

Leukefeld setzt auf die Eigenversorgung mit Strom, Wärme und Mobilität aus Sonnenenergie. „In energieautarken Häusern kann intelligentes Verschwenden gelebt werden“, sagt er. Leukefeld, Jahrgang 1969, weiß, wovon er spricht.
Als Leiter von Projektgruppen verantwortet er mit seinen theoretischen wie praktischen Ingenieur-Kenntnissen die Entwicklung energieoptimierter Häuser. 2011 brachte er das erste bezahlbare und tatsächlich energieautarke Haus zur Marktreife.
Leukefeld ist als Keynote-Speaker und unabhängiger energetischer Berater für Politik, Wirtschaft, Kommunen und Bauherren tätig.

Das schlüsselfertige Sonnenhaus „Pult“ in Dollern präsentiert das Drochterser Unternehmen Lemke Bau gemeinsam mit der Himmelpfortener Stöver GmbH (Energietechnik).
Das Unternehmen Stöver hat bereits mehrere Sonnenhäuser in der Metropolregion Hamburg realisiert und liefert auch fürs Musterhaus „Pult“ das Energiekonzept und die Heiztechnik.
Das Prinzip des Sonnenhauses „Pult“ ist einfach: 60 Quadratmeter Kollektorfläche auf dem Dach des hervorragend isolierten Hauses fangen Sonnenwärme ein. Und die wird in einen 7000 Liter fassenden Pufferspeicher geleitet.
Diplom-Ingenieur Ingo Stöver: „Fast drei Viertel des Wärmebedarfs von 8037 Kilowattstunden pro Jahr deckt das Haus mit Solarthermie, also mit Sonnenwärme, ab.“ Für das restliche Viertel Wärme, rund 2000 Kilowattstunden pro Jahr, reicht ein Kaminofen von sieben Kilowatt Leistung, der ebenfalls an den Pufferspeicher angeschlossen wird. Energie-Experte Stöver: „ Zwei Raummeter Holz im Jahr dürften genügen, selbst wenn es draußen klirrend kalt wird.“ Das macht nur rund 200 Euro Heizkosten pro Jahr für ein 160-Quadratmeter-Haus – eine fast unschlagbar wirtschaftliche Versorgung.
Wer die Sonnenwärme lieber mit Gas ergänzt, sollte im Haus „Pult“ mit rund 350 Euro Betriebskosten – inklusive Brennstoff, Zählermiete, Schornsteinfeger und Wartung auskommen. Eine hoch effiziente Gas-Brennwerttherme macht es möglich. Die behagliche Wärme wird im Haus über eine Fußbodenheizung auf Niedrigtemperaturbasis verteilt.

„Pult“ schneidet aufgrund seiner hochmodernen Haustechnik und Dämmung 30 Prozent besser ab, als es der Gesetzgeber in der Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert. Heutige Gaspreise zugrunde gelegt, hat sich die Mehrausgabe für das Sonnenhaus spätestens nach 15 Jahren amortisiert. Steigen die Preise für fossile Energieträger, macht sich die Sonnenhaus-Technik sogar schneller bezahlt.


Schlüsselfertige Sonnenhäuser in Serie

Behagliche Wärme im Eigenheim unabhängig von Gas und Öl – Nur 200 bis 350 Euro Heizkosten pro Jahr für 160 Quadratmeter Wohnfläche

Das Sonnenhaus in Dollern
Sonnenhaus „Pult“ im Dollerner Neubaugebiet am Hirschgang. Foto: Lemke Bau

Premiere im Landkreis Stade: Ein schlüsselfertiges Sonnenhaus zeigt das Unternehmen Lemke Bau als Musterhaus „Pult“ gemeinsam mit der Stöver GmbH (Energietechnik) seit November 2012 in Dollern. „Sonnenhäusern gehört die Zukunft, denn sie sind energieautark, verbinden sensationell geringe Heizkosten und ein natürliches Raumklima. Die zu erwartenden Vorgaben des Gesetzgebers erfüllen Sonnenhäuser bereits heute“, erklärt der Himmelpfortener Diplom-Ingenieur und Experte für erneuerbare Energien, Ingo Stöver.

Das Unternehmen Stöver hat bereits mehrere Sonnenhäuser in der Metropolregion Hamburg realisiert und liefert auch fürs Musterhaus „Pult“ das Energiekonzept und die Heiztechnik.
Das Prinzip des Sonnenhauses „Pult“ ist einfach: 60 Quadratmeter Kollektorfläche auf dem Dach des hervorragend isolierten Hauses fangen Sonnenwärme ein. Und die wird in einen 7000 Liter fassenden Pufferspeicher geleitet.
Diplom-Ingenieur Ingo Stöver: „Fast drei Viertel des Wärmebedarfs von 8037 Kilowattstunden pro Jahr deckt das Haus mit Solarthermie, also mit Sonnenwärme, ab.“ Für das restliche Viertel Wärme, rund 2000 Kilowattstunden pro Jahr, reicht ein Kaminofen von sieben Kilowatt Leistung, der ebenfalls an den Pufferspeicher angeschlossen wird. Energie-Experte Stöver: „ Zwei Raummeter Holz im Jahr dürften genügen, selbst wenn es draußen klirrend kalt wird.“ Das macht nur rund 200 Euro Heizkosten pro Jahr für ein 160-Quadratmeter-Haus – eine fast unschlagbar wirtschaftliche Versorgung.
Wer die Sonnenwärme lieber mit Gas ergänzt, sollte im Haus „Pult“ mit rund 350 Euro Betriebskosten – inklusive Brennstoff, Zählermiete, Schornsteinfeger und Wartung auskommen. Eine hoch effiziente Gas-Brennwerttherme macht es möglich. Die behagliche Wärme wird im Haus über eine Fußbodenheizung auf Niedrigtemperaturbasis verteilt.

„Pult“ schneidet aufgrund seiner hochmodernen Haustechnik und Dämmung 30 Prozent besser ab, als es der Gesetzgeber in der Energieeinsparverordnung (EnEV) fordert. „Im Vergleich zu Häusern, die dem vorgeschriebenen EnEV-Standard entsprechen, liegen die Mehrkosten für das Sonnenhaus bei rund 10.500 Euro, da verschiedene Finanzierungs-Vorteile und Förderungen in Anspruch genommen werden können“, rechnet Diplom-Ingenieur Stöver vor. Somit ist ein Sonnenhaus für die meisten Häuslebauer bezahlbar. Heutige Gaspreise zugrunde gelegt, hat sich die Mehrausgabe für das Sonnenhaus spätestens nach 15 Jahren amortisiert. Steigen die Preise für fossile Energieträger, macht sich die Sonnenhaus-Technik sogar schneller bezahlt.
Immer aktuelle Betriebswerte aus einem Stöver-Sonnenhaus sind im Internet in Echtzeit unterhttp://olande.dyndns.org/ zu finden.


Klima(t)räume nicht nur im Bad
Großes Interesse an moderner Heiztechnik und altersgerechten Wohlfühl-Bädern bei den  7. Planungstagen 2012 bei Stöver in Himmelpforten

Beratung Flächenheizung

Stöver-Mitarbeiter Dietmar Groß erklärt Kunden bei den Planungstagen die Vorteile von Flächenheizung fürs Raumklima.

Himmelpforten (22.September 2012). Von der Modernisierung  der Heizungstechnik in einem 140 Jahre alten Bauernhaus über Klima-Homemanagement beim Neubau bis hin zur seniorengerechten Gestaltung des heimischen Bades – die Experten der Himmelpfortener Stöver GmbH waren bei den inzwischen zum siebten Mal stattfindenden Planungstagen im September begehrte Berater.

„Viele Gäste der Planungstage würdigten die Tatsache, dass das Unternehmen Stöver seit kurzem zertifizierter Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Bad-Planung- und Installation ist“, erklärt Dipl.-Ing. Ingo Stöver das große Interesse an der Stöver-Bäderausstellung in diesem Jahr. Die Stöver-Berater André Koppe und Jörg Ahlf sind die Fachmänner, wenn es um die komfortable und sichere Badgestaltung für die „Generation 50plus“ und für Menschen mit Handicap geht.
Erstmals im Einsatz bei der Beratung: Eine völlig neue Software, mit der sich Besucher kostenlos ihr individuelles Wohlfühl-Bad unter den räumlichen Bedingungen ihres Hauses planen lassen konnten. Ein Service, der weiterhin jederzeit nach Terminabsprache bei Stöver möglich ist.

Großes Interesse bei den Senioren

Großes Interesse bei Senioren: Matthias Friedrich vom Stöver-Team bei der Beratung.

Apropos: Nicht nur Badezimmer sollten zu jeder Jahreszeit das optimale Klima haben. Deshalb galt das besondere Interesse vieler Gäste bei den Planungstagen den modernen Möglichkeiten der Heizungstechnik – oder besser der Wärme- und Kälteverteilung im Haus.
„Denn falls gewünscht können Hausbesitzer mit heutiger Technik ihre Immobilie im Winter dauerhaft sparsam heizen und im Sommer angenehm kühl halten“, weiß Stöver-Mitarbeiter Dietmar Groß. Wer zu Hause oder Im Betrieb  „Klimaräume“ schaffen möchte, in denen immer Wohlfühltemperatur herrscht, sollte über eine Flächenheizung nachdenken. Als Fußbodenheizung schon verbreitet, ist sie auch als Wandheizung oder sogar als Deckenheizung oder -kühlung  zu empfehlen. Der Stöver-Experte: „Durch die Großflächigkeit der Wärmeabgabe können außerdem besonders wirtschaftliche Heizungen mit sehr niedriger Vorlauftemperatur von unter 30 Grad zum Einsatz kommen.“  In Kombination mit einer Anlage für regenerative Energien (Biomasse, Solarthermie oder Wärmepumpen) die Königslösung.

Martin Tiemerding und Ingo Stöver

Geschäftsführer Ingo Stöver (rechts) bei den Planungstagen mit KfW-Finanzierungs-Spezialist Martin Tiemerding, der über KfW-Darlehen referierte.

Für alle, die Häuser, Heizungen oder Bäder energieeffizient bauen oder sanieren wollen, aber ebenso für den altersgerechten Umbau der Immobilie präsentierte der KfW-Finanzierungs-Spezialist Martin Tiemerding aus Dinklage bei den Planungstagen unter anderem Lösungen über günstige KfW-Darlehen. Die KfW (ursprünglich Kreditanstalt für Wiederaufbau) ist eine unter Aufsicht des Bundesfinanzministeriums stehende Anstalt öffentlich Rechts, mit speziellen Förderprogrammen (www.kfw.de)


 

7. Planungstage

Am 8. und 9. September Beratung und individuelle Bad-Planung mit Spezialsoftware kostenlos für Gäste der Veranstaltung

HIMMELPFORTEN. „Frühmorgens in der Wanne geht es los. Man sitzt und wünscht sich, nie mehr aufzustehen...“ So dichtete Erich Kästner schon 1936 in seiner „Lyrischen Hausapotheke“. Wie erst würde der beliebte Schriftsteller schwärmen, könnte er heute auch nur einen Blick in Stövers Bäderausstellung in Himmelpforten werfen. Stöver-Kunden stehen die Tore offen: Wie Ihr Bad zu Hause zur  Wohlfühl-Oase wird erklären Experten bei den 7. Planungstagen am Wochenende 8./9. September in Himmelpforten. Natürlich berät das preisgekrönte Stöver-Team auch gerne über die Nutzung regenerativer Energie im Eigenheim.

Ein wichtiges Thema in diesem Jahr: „Bad und Wellness im Alter. Seit kurzem darf die Stöver GmbH das Zeichen Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Installation führen“ erklärt  Albrecht Schneider, kaufmännischer Leiter bei Stöver.

Eine Bad- und Wellness-Einrichtung aus dem Hause Stöver garantiert selbst an trüben Herbst- und Wintertagen ein erholsames Erlebnis im Eigenheim. Bei den Planungstagen am 8. und 9. September präsentieren die Stöver-Profis für Komplettbäder  am Sonnabend von 10 bis 17 Uhr sowie am Sonntag von 11 bis 17 Uhr auf 260 Quadratmetern Ausstellungsfläche all das, was ein Bad schön, funktional und praktisch macht. Die Fliesen-Ausstellung des Partnerunternehmens Wieters ist unter dem gleichen Dach zu sehen.  Und erstmals bei den Planungstagen: „Jeder Besucher bekommt auf Wunsch von uns kostenlos eine individuelle Planung seines Wunschbadezimmers – erstellt mit einer neu eingeführten Software“ verspricht kaufmännischer Leiter Albrecht Schneider. Um eine seriöse Planung zu ermöglichen, sollten Interessierte  Skizzen, Zeichnungen, Maße oder Bilder des alten Bades mitbringen, was allerdings einen Aufmaßtermin vor Ort normalerweise nicht ersetzen kann.

Nach ausführlicher Beratung zu Hause und der Auswahl der Ausstattung in der Stöver-Badausstellung organisiert das Himmelpfortener Unternehmen mit einem gut eingespielten Handwerkerteam zu garantierten Preisen und Terminen die Badumgestaltung – stressfrei und reibungslos. 

„Seriöse Information steht bei uns an erster Stelle“, betont Diplom-Ingenieur Ingo Stöver, Geschäftsführer des Himmelpfortener Unternehmens. Unter dem Dach der 1000-Quadratmeter-Ausstellungs-Halle an der B 73 (Hauptstraße 42) präsentiert das Unternehmen Stöver am Wochenende 8./9. September auch Lösungen, wie sich Verbraucher von der Preisspirale bei fossilen Brennstoffen wie Heizöl und Gas verabschieden können. „In jedem Haushalt lässt sich die Öl- und Gasheizung durch erneuerbare Energiequellen ersetzen oder auch Stück für Stück ergänzen“, erklärt Ingo Stöver. Im „Sonnenhaus“, das von Stöver und Partnern schlüsselfertig angeboten wird, reicht neben der Sonnenwärme ein Kamin und etwas Brennholz, um das Haus zu heizen und warmes Wasser zu bereiten. Die Folge: Extrem niedrige Heizkosten von 100 bis 200 Euro im Jahr.

Vorträge Samstag/Sonntag
11.00 h          Fa. Stöver – H. Stöver :  Miscanthus-Giganteus – Rohstoff der Zukunft
12.00 h          Fa. Stöver – I. Stöver : Genial heizen ?
14.00 h          Fa. G+G Finanzservice – M. Tiemerding: Energiewende günstig
                        Finanzieren mit KfW-Darlehen! Gewusst wie!
15.00 h          Fa. Harreither – M. Lux –  Gesundes Heizen und Kühlen !

 

Nachhaltige Wärmeversorgung im Wasserwerk
Stöver realisiert Projekt beim Wasserverband Bremervörde
Wasserverband Bremervörde
Vorstellung der neuen zentralen Biomasse-Pellet-Heizung beim Wasserverband in Bremervörde-Minstedt. Diplom-Ingenieur Ingo Stöver (dritter von links) konzipierte die Anlage.

Bremervörde (12. Juli 2012). Nachhaltig und zukunftsorientiert zu wirtschaften ist für einen Trinkwasserversorger oberstes Prinzip. Der Wasserverband Bremervörde hält sich an dieses Prinzip jetzt auch bei der Wärmeversorgung seiner Anlagen in Minstedt. „Wir heizen künftig mit Biomasse und bald zusätzlich auch mit Sonnenwärme – das schont die Umwelt und dauerhaft auch unseren Etat“ freut sich Georg Hennekes, Geschäftsführer des Wasserverbandes Bremervörde. Das Konzept für die nachhaltige Wärmeversorgung stammt von Diplom-Ingenieur Ingo Stöver. Die Stöver GmbH realisierte die Anlage auch.

Soll eine Öl-Brennwert-Heizung oder eine Wärmeversorgung aus regenerativer Energie die bis zu 34 Jahre alten Ölheizungen ersetzen? Diese Frage stellte sich der Wasserverband (WV) und ließ den Energie-Experten Diplom-Ingenieur Ingo Stöver (IBS-Engineering) aus Himmelpforten rechnen. Ergebnis: Eine moderne Ölheizung würde zwar die Betriebskosten um immerhin 25 Prozent im Jahr senken und einfach zu realisieren sein. Doch als wirtschaftlich unschlagbar erwies sich eine neue zentrale Biomasse-Pellet-Heizung für Wasserwerk, Verwaltung und Werkstatt-Gebäude. Zwei Wohnhäuser auf dem Gelände werden zusätzlich über eine 145 Meter lange Erdleitung mit der Biomasse-Heizung verbunden. „Mit der Biomasse-Pellet-Heizung lassen sich beim Wasserverband in Minstedt 63 Prozent der Heizkosten einsparen“, rechnet Diplom-Ingenieur Ingo Stöver vor.

Biomasse-Pellets als Heizmaterial sind deutlich preiswerter als Heizöl. Knapp 8000 Euro jährlicher Heizkosten der Pellet-Anlage stehen 16.000 Euro bei einer modernen Öl-Brennwert-Heizung gegenüber. Zum Vergleich: Bisher gibt der Wasserverband für Heizöl in seinen Minstedter Immobilien über 21.000 Euro im Jahr aus. WV-Geschäftsführer Hennekes: „Mit den Pellets machen wir uns unabhängig von fossilen Brennstoffen und tun gleichzeitig etwas für den Klimaschutz.“ Wirtschaftlich unschlagbar ist die von der Himmelpfortener Stöver GmbH realisierte Biomasse-Heizung auch deshalb, weil die KfW-Bank Pellet-Kessel, Wärmenetz und Wärmeübergabe-Stationen beim Wasserverband mit 22.000 Euro bezuschusst. Nach Förderung liege die Investition in die zukunftsweisende Anlage bei rund 52.000 Euro, so WV-Geschäftsführer Hennekes. Vorteil: Im großen Keller des Wasserwerks lassen sich der Heizkessel mit 110 Kilowatt Leistung und das Pellet-Lager unterbringen. Ein Schornstein ist bereits vorhanden.
Angesichts der Förderung und der günstigen Pellet-Preise wird sich die neue Anlage in Minstedt voraussichtlich schon nach knapp vier Jahren amortisiert haben.

In einem zweiten Bauabschnitt soll der Wasserverband in Minstedt eine 51 Quadratmeter Solarthermie-Anlage erhalten. Sie wird die Pellet-Heizung unterstützen und auch der Warmwasserbereitung dienen.
Der Wasserverband Bremervörde versorgt 19.000 Haushalte in einem Einzugsbereich von 950 Quadratkilometern. In den vier Wasserwerken Groß Meckelsen, Minstedt, Oerel und Tarmstedt fördert der Verband jährlich 6,8 Millionen Kubikmeter Trinkwasser.


Energie aus der Tiefe
Stöver-Erdwärmetag in Drochtersen – Kunden wollen Unabhängigkeit von Gas und Öl

Erdwärme

„Pfiffige Lösungen wie ovale Leitungsquerschnitten für die Fußbodenheizung sparen dem Häuslebauer auf Dauer viel Geld“, sagt Erdwärme-Experte Dietmar Groß vom Himmelpfortener Unternehmen Stöver. Flächenheizungen gelten als erste Wahl für Kunden, die sich für eine Wärmepumpe entscheiden.

Himmelpforten (15.6.2012). Konstant zehn bis zwölf  Grad Celsius herrschen im Boden unter Drochtersen im Landkreis Stade in 85 Meter Tiefe – Tag und Nacht, zwölf Monate im Jahr. Sören und Janine Köncke haben diese unabhängige Wärmequelle für ihr neues Haus anzapfen lassen. Drei Erdwärmesonden in Kombination mit einer moderne Wärmepumpe und einer Fußbodenheizung, installiert vom Himmelpfortener Unternehmen Stöver, werden künftig dafür sorgen, dass es bei Könckes gemütlich warm ist. Über steigende Gas- und Ölpreise brauchen sie sich keine Gedanken mehr zu machen.

Erdwärme
Das Spezialunternehmen Sven Hansen, Kooperationspartner von Stöver,  bei der Erdwärmebohrung in Drochtersen.

Einmal pro Woche rückt der Lüneburger Bohrfachmann Sven Hansen mit schwerem Gerät aus, um Erdwärmesonden in die Tiefe zu bringen. Vorher hat er sich bereits im Internet amtliche Bodendaten geholt, auf Wunsch der Auftraggeber auch die erforderliche Genehmigung der zuständigen Wasserbehörde. In wenigen Stunden ist die eigentliche Arbeit im Garten der Könckes erledigt: Das umweltschonende Abteufen der drei Bohrungen auf 85 Meter Tiefe, das Einbringen von jeweils einer Sonde in Form von zwei u-förmig verbundenen Kunststoffschläuchen, die mit einer frostsicheren Sole gefüllt werden und schließlich das Verpressen der Bohrung mit „Zement-Betonit“. Brunnenbohrmeister Sven Hansen: „Dieses Material leitet die Wärme sehr gut zu den Kunststoffsonden. Außerdem verhindert das zementartige Material, dass Schadstoffe von der Oberfläche mit Tiefenwasser in Kontakt kommen“. Jeder Sonden-Meter kann 40 Watt Wärme aufnehmen. Für ein Wohnhaus mit 150 Quadratmetern Wohnflächeso rechnet Hansen vor, reichen 100 bis 150 Meter Doppel-U-Sonden und eine Wärmepumpe mit sechs bis acht Kilowatt Leistung. Die Kosten für die Bohrung liegen bei etwa 1000 Euro pro Kilowatt. Auch Sven Hansen sorgt in seinem Privathaus mit 240 Quadratmetern per Erdwärme für Gemütlichkeit. Mit 39 Euro für den Strom der Wärmepumpe monatlich ist das Thema der laufenden Heizkosten für ihn abgehakt.

Erdwärme
Das Spezialunternehmen Sven Hansen, Kooperationspartner von Stöver,  bei der Erdwärmebohrung in Drochtersen.

In einer Wärmepumpe wird die Wärme von der aus der Tiefe kommenden Sole zunächst auf ein Kältemittel übertragen. Das Kältemittel wird dann in der Wärmepumpe komprimiert und anschließend zur Temperaturerhöhung wieder entspannt.  Über einen zweiten Wärmetauscher wird die so erzielte Temperatur auf die Leitung der Fußbodenheizung übertragen. Die moderne Wärmepumpe, nicht größer als ein Kühlschrank mit Gefrierfach,  installiert bei Könckes das Unternehmen Stöver aus Himmelpforten. Unter den dortigen Experten für regenerative  Energie ist Diplom-Ingenieur Dietmar Groß derjenige, der sich mit Erdwärme besonders gut auskennt: „Die Energie aus der Erde ist tatsächlich unbegrenzt, umweltfreundlich, konstant und – was die Ressource angeht –  kostenlos nutzbar.“ Rund 30 Prozent der Häuslebauer entscheiden sich deshalb heute bereits für eine Wärmepumpe. Statt Erdwärme-Sonden setzen Bauherren häufig auch die preiswerteren Erdwärme-Flächenkollektoren ein, die nur gut einen Meter unter der Gartenoberfläche verlegt werden, dafür aber vergleichsweise viel Platz benötigen – bei einem Neubau etwa das zwei- bis dreifache der Wohnfläche.

Erdwärme
Diplom-Ingenieur Dietmar Groß (rechts) ist, hier im Kundengespräch beim Erdwärme-Tag in Drochtersen, ist bei der Himmelpfortener Stöver GmbH Spezialist
für Erdwärme und Wärmepumpen.

In jedem Fall, so Stövers Wärmepumpen-Experte Dietmar Groß, sollte eine Flächenheizung in der Wand oder im Fußboden mit der Wärmepumpe kombiniert werden, um die Vorlauftemperatur möglichst gering halten zu können. Nur dann nämlich arbeitet die Wärmepumpe extrem effizient.
Der Berater aus dem Hause Stöver hat noch viele weitere Tipps parat. So sollten Kunden, die eine Fußbodenheizung einbauen wollen, darauf achten, dass Leitungen mit ovalem Querschnitt verwendet werden, die die Wärme besonders effektiv verteilen. Diplom-Ingenieur Groß: „Eine seriöse Beratung ist sehr wichtig, bevor sich ein Kunde für eine Wärmepumpen-Lösung entscheidet. Vernünftig ausgeführt kann sie dann dauerhaft eine Menge Geld sparen.“


Miscathusernte

Miscanthus vom eigenen Feld für die nächste Heizperiode

Himmelpforten (15. Mai 2012). Ernte-Zeit bei der Stöver GmbH in Himmelpforten: Rund 400 Kubikmeter „Elefantengras“ vom eigenen Feld hat das Unternehmen in diesem April eingefahren. Für Geschäftsführer Diplom-Ingenieur Ingo Stöver immer ein ganz besonderes Erlebnis: „Es ist ein gutes Gefühl, sein eigenes Heizmaterial einfach ernten zu können und sich keine Gedanken über steigende Energiepreise mehr machen zu müssen.“ Seit 2006 bewirtschaftet  das Handwerksunternehmen mit Schwerpunkt erneuerbare Energien knapp drei Hektar Fläche mit der Energiepflanze Miscanthus gigantheus.

Ingo Stöver

Heizmaterial vom Schilf-Acker hält Diplom-Ingenieur Ingo Stöver in den Händen.

Die Ernte auf den Stöverschen Feldern in Sichtweite der Bundesstraße 73 war bei trockenem Wetter zügig erledigt und gleichwohl beeindruckend. Die bis zu vier Meter hohen, über Winter getrockneten Riesenschilf-Pflanzen des Vorjahres werden mit einem Maishäcksler gemäht, zerkleinert und auf einen Anhänger geblasen. Auf kurzem Wege gelangt es dann ins überdachte Lager auf dem Betriebsgelände. Ingo Stöver: „Kurze Wege sind ein weiterer Pluspunkt der Miscanthus-Nutzung.“
Ein weiterer Vorteil: Das bei der Ernte geschredderte Schilfmaterial ist so trocken, dass es sofort verheizt werden kann. Eine Trocknung ist nicht nötig – das spart Zeit und Energie.
Die Ernte aus diesem Jahr wird reichen, um mit Unterstützung einer 50 Quadratmeter großen Solarthermie-Anlage den gesamten Himmelpfortener Betrieb  fast ein Jahr lang zu beheizen. Das geschieht mit einem eigentlich für Holzhackschnitzel gedachten Biomasse-Brenner des österreichischen Partner-Unternehmens Hargassner. Der Vorteil: Beide Brennmaterialien können auch gemischt in dem 100-Kilowatt-Kessel eingesetzt werden – sollte der Schilfvorrat einmal knapp werden. Ein Hektar Miscanthus ersetzt ungefähr 6000 Liter Heizöl, lautet eine Daumenregel. Das Schilfgras hat eine höhere Energieausbeute als Holz.
Als C4-Pflanze hat Miscanthus ebenso wie Mais einen besonders effizienten Anreicherungsmechanismus für Kohlendioxid. Auch bei knappen Licht- und Wasserangebot läuft die Produktion auf Hochtouren.

Miscanthusernte

„Ein gutes Gefühl“: Albrecht Schneider, kaufmännischer Leiter, (links) und Geschäftsführer Ingo Stöver freuen sich über die Miscanthus-Ernte 2012.

Insbesondere für Landwirte ist Miscanthus als Heizmaterial interessant. Sie verfügen über Flächen in Hofnähe, können die Schilf-Rhizome selbst pflanzen und mit den herkömmlichen Geräten pflegen und ernten. „Aber auch für andere Betriebe, die genug Platz haben, um das Häckselgut zu lagern, ist eine Miscanthus-Heizung eine hervorragende wirtschaftliche Alternative“, sagt Albrecht Schneider, kaufmännischer Leiter bei Stöver. Für Einfamilienhäuser, die mit nachwachsenden Rohstoffen beheizt werden sollen, empfiehlt Schneider hingegen eine Pellet-Heizung.

Landwirt und Stöver-Kunde Hinrich Poppe aus Ruschwedel baut auf seinem 120-Hektar-Biolandhof fast 30 Hektar Miscanthus an.  Gut einen Hektar des Riesen-Schilfes nutzt er als Energiequelle für das Wohnhaus der Familie aus drei Generationen. „Vor fünf Jahren habe ich die gar nicht mal so alte  Ölheizung durch einen Biomasse-Brenner  ersetzt und heize seitdem ausschließlich mit Miscanthus.“ Poppe ist von den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten der asiatischen Schilfpflanze begeistert. Er verkauft die geernteten und gehäckselten Pflanzen nicht nur als Heizmaterial. Auch als saugkräftige und nicht schimmelnde Einstreu für Pferdeställe verlässt Miscanthus den Hof der Poppes. Eine ostfriesische Gärtnerei setzt das Material als „Verlängerung für Blumenerde“ ein. Auch als Dämm- und Baumaterial dient Miscanthus inzwischen. Im Landkreis Stade laufen außerdem wissenschaftlich begleitete Versuche, das Riesen-Schilfgras zum Dachdecken zu nutzen.

Miscathusernte

Landwirt und Stöver-Kunde Hinrich Poppe aus Ruschwedel baut Miscanthus auf 30 Hektar Fläche an.

Das Interesse an Miscanthus wächst angesichts galoppierender Öl- und Gaspreise in ganz Europa. Poppe vermehrt deshalb die Pflanzen und verkauft Rhizome weit über die Grenzen hinaus.
Miscanthus-Schilf gilt als pflegeleicht und ökologisch vorteilhaft. Nur nach Pflanzung der Rhizome im ersten Jahr muss den jungen Schilfpflanzen gegen die Konkurrenz geholfen werden – im konventionellen Anbau mit Pflanzenschutzmitteln oder – im Biolandbau – mit mechanischen Mitteln wie dem Striegel. 15 bis 20 Jahre bringt das Miscanthus-Feld dann Ertrag, ohne dass noch Spritzmittel eingesetzt werden müssen. Auch der Düngerbedarf ist sehr gering und liegt bei rund 30 Prozent herkömmlicher Kulturen.
Ingo Stöver: „Miscanthus-Pflanzen entziehen vielmehr dem Boden Nitrat und dienen damit auch dem Grundwasserschutz.“ Das unterscheidet sie von mancher Maiskultur.  Weil die Pflanzen über den Winter stehen bleiben, bieten sie dem Wild Deckung und erzeugen ein Kleinklima, dass für überwinternde Wirbellose günstig ist.
Die Befürchtung in Naturschutzkreisen, der verstärkte Einsatz von Miscanthus führe zu Monokulturen, kann Ingo Stöver nur begrenzt nachvollziehen: „Das Landschaftsbild verändert sich, aber Miscanthus hat eben im Vergleich zu anderen Intensivkulturen viele positive ökologische Eigenschaften. Auch riesige Schilfflächen an der Elbe ähneln Monokulturen.“


„Neues Wirtschaftswunder mit erneuerbaren Energien!“

Hans-Josef Fell
Hans-Josef Fell referierte am 10. Februar in der Himmelpfortener Eulsete-Halle.

Bundestagsabgeordneter Hans-Josef Fell zu Gast in Himmelpforten: 100 Prozent Strom und Wärme aus Wind, Sonne und Biomasse – 300 Gäste bei 8. Energiespartagen der Stöver GmbH

Himmelpforten (13. Februar 2012).  Die Anfänge für ein „grünes Wirtschaftswunder“, dem die erneuerbaren Energien zu Grunde liegen, sind nach Angaben des Bundestagsabgeordneten Hans-Josef Fell gemacht. In den vergangenen drei Jahrzehnten hätten kluge Köpfe wie Bill Gates oder Steve Jobs  die Computer-Technologie revolutioniert, obwohl sie zunächst als Spinner bezeichnet worden waren. Genauso verlaufe die Entwicklung bei den erneuerbaren  Energien:  Schon heute in vielen Haushalten und Betrieben selbstverständlich, werde in 20 Jahren die Energieversorgung zu 100 Prozent aus Quellen wie Wind, Sonne und Biomasse gespeist. Das prognostizierte der energiepolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion am Wochenende zum Auftakt der 8. Himmelpfortener Energiespartag. Fell hatte auf Einladung des Unternehmens Stöver in der Eulsete-Halle vor fast 100 interessierten Gästen gesprochen.

„Wir haben für die Energiewende die Köpfe, wir haben die erforderliche Technologie und wir haben mit den Erneuerbare-Energien-Gesetz das entscheidende Instrument geschaffen“, ist Hans-Josef Fell überzeugt. Der heute 60-jährige, der selbst in einem preisgekrönten Öko-Haus im fränkischen Hammelburg lebt und ein Elektroauto fährt, ist seit 1998 Mitglied der grünen Bundestagsfraktion. Er gilt als einer der Väter des „Gesetzes  für den Vorrang Erneuerbarer Energien“ (EEG) aus dem Jahre 2000, das den Erzeugern von Ökostrom feste Mindestverkaufspreise garantiert.  Diplom-Ingenieur Ingo Stöver: „Nach renommierten Wissenschaftlern wie dem Klimaforscher Mojib Latif haben wir in diesem Jahr erstmals einen Energiepolitiker als ausgewiesenen Experten zum Auftakt der Energiespartage eingeladen.“ Der Himmelpfortener Unternehmer will die Diskussion über erneuerbare Energien versachlichen und lädt seit Jahren namhafte Pioniere der Energiewende in die Gemeinde ein. Für Fell ist das der richtige Weg: „Nicht Gesetze allein ermöglichen die Energiewende. Sie ermöglichen nur die erforderlichen Investitionen. Entscheidend ist, dass die Menschen mitmachen...“ Fell warnte davor, sich von der Lobby der konventionellen Energieversorger den Optimismus rauben zu lassen. Die Energieversorgung von morgen mit einem Mix verschiedener erneuerbarer Quellen werde dezentraler, aber deswegen keinesfalls unsicherer und teurer werden.

Stöver Fell
Veranstalter Diplom-Ingenieur Ingo Stöver (links) mit Hans-Josef Fell, energiepolitischer Sprecher der grünen Bundestagsfraktion.

Anhand amtlicher Statistiken zeigte Fell, dass frühere Prognosen für die erneuerbaren Energien sich als viel zu pessimistisch erwiesen haben: Der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostrom-Verbrauch zum Beispiel lag im Jahr 2010 nicht bei 12,5 Prozent, wie zehn Jahre zuvor vorausgesagt, sondern bereits bei 17 Prozent. Im Jahre 2011 war der Anteil sogar bereits auf 20,1 Prozent gestiegen.

Auch Horror-Szenarien zum Ausstieg aus der Kernenergie hätten sich als falsch erwiesen. Fell: „Obwohl acht Atomkraftwerke abgeschaltet worden sind, bleibt Deutschland ein Strom-Export-Land.“ Im Jahre 2011 hat Deutschland fünf Milliarden Kilowattstunden Strom ins Ausland verkauft. Versorgungsprobleme gebe es dagegen aktuell in Frankreich. Ausgerechnet in dem Land, das auf Atomkraft setze, blieben zurzeit in einigen Regionen strombetriebene Heizungen kalt.

Die hohen Ökostrom-Einspeisungen in Deutschland hingegen verdrängten Atom- und Kohlestrom und senkten die Strompreise an den Börsen. Am Anstieg der Strompreise bis zu 1,64 Cent pro Kilowattstunde sei die Ökostrom-Vergütung nur mit rund 0,1 Cent beteiligt.

„Erneuerbare Energien vermeiden Kosten“, erklärte Fell. So hätten im Jahre 2011 die „Mehrkosten“ bei der EEG-Umlage in Höhe von 12,9 Milliarden Euro verhindert, dass die erwarteten 20 Milliarden Euro Kostensteigerungen bei den konventionellen Energieträgern.

Als „Jobmotor“ spielten die erneuerbaren Energien eine herausragende Rolle, unterstreicht Fell. So sei die Anzahl der Beschäftigten in dieser Branche von 30.000 im Jahr 1998 auf 370.000 im Jahr 2010 gestiegen. Für das Jahr 2020 gingen Arbeitsmarktexperten von 500.000 Beschäftigten aus. In der Atomindustrie seien im Jahre 2010 hingegen 30.000 Menschen beschäftigt gewesen.

Kommunen und Landkreise, die sich für erneuerbare Energien engagierten, könnten mit einer enormen Wertschöpfung rechnen, die 2009 bereits bei 6,9 Milliarden Euro in Deutschland lag.  „Die erneuerbaren Energien sind in Deutschland eine Erfolgsgeschichte“, freut sich der energiepolitische Sprecher der Grünen. „Hunderttausende haben bereits Geld die Hand genommen, um sich von fossilen Energieträgern zu verabschieden.“ Fell lobte ausdrücklich lokale Selbstversorgungskonzepte wie die Gesellschaft „Energie Oldendorf“ oder Bürgerbus-Initiativen: „Das ist der richtige Weg.“


8. Energiespartage bei Stöver

Erster Wärmepumpen-Lehrpfad zwischen Elbe und Weser – Energiepolitiker Fell am 10. Februar in Eulsete-Halle

Himmelpforten (12. Januar 2012). Über den ersten Wärmepumpen-Lehrpfad zwischen Elbe und Weser gelangen Besucherinnen und Besucher zu den 8. Himmelpfortener Energiespartagen am 11. und 12. Februar 2012 bei der Stöver GmbH. „Zu Zeiten, in den Öl- und Gaskunden sogar nach einem sehr milden Winter aufgrund massiver Preiserhöhungen Nachzahlungen drohen, wollen wir Alternativen präsentieren“, sagt Geschäftsführer Diplom-Ingenieur Ingo Stöver. Mit einer Heizung, die aus erneuerbaren Quellen wie Sonnenwärme, Erdwärme oder Biomasse gespeist wird, können sich Eigenheimbesitzer und Unternehmen von fossilen Brennstoffen unabhängig machen. Das spart auf Dauer viel Geld und schont das Klima.

Eine gute Gelegenheit für Jedermann, sich zu informieren, bieten die 8. Himmelpfortener Energiespartage am Sonnabend, 11. Februar, von 10 bis 17 Uhr, und am Sonntag, 12. Februar, von 11 bis 17 Uhr. Auf 200 Quadratmetern präsentiert Stöver hierzu eine eigene Erlebnis-Ausstellung mit den entsprechenden Exponaten. Die Energie sparenden Heizsysteme arbeiten live und unter realen Bedingungen. Fachleute erklären die Funktion.
Auf dem Wärmepumpen-Lehrpfad erleben die Gäste an fünf Stationen auf anschauliche Weise, wie die Wärme aus Erde, Luft und Wasser zu Hause energetisch genutzt werden kann.
Experten beraten die Gäste individuell und kostenlos über die energetische Sanierung von Altbauten ebenso wie über den modernen „Sonnenhaus“-Neubau.
Außerdem stehen im Beratungs- und Kompetenzzentrum der Stöver GmbH an der Bundesstraße 73 (Hauptstraße 42) an beiden Tagen mehrere Vorträge auf dem Programm.

Vorträge an beiden Tagen
„Genial heizen – wie ich bei meinem Haus die Heizkosten um 50 bis 75 Prozent reduzieren kann“, erklärt Diplom-Ingenieur Ingo Stöver jeweils um 11 Uhr anhand praktischer Beispiele.
Wer in den Vorjahren die einstündige Safari ins Himmelpfortener Elefantengras-Feld mit Helmut Stöver verpasst hat, kann am Sonnabend oder Sonntag (jeweils 13 Uhr) dabei sein. Hier erfahren die Gäste, wie schnell das Miscanthus-Gras wächst und dass in einem geeigneten Heizkessel das Häckselgut dieser Pflanze von einem Hektar Acker rund 6000 Liter Heizöl ersetzt.
Weitere Themen:, „Gesundes Heizen und Kühlen – mit Wärmepumpen und Flächen/Wandheizungs-Systemen“ (14 Uhr) und „Solarstrom erzeugen – Geld damit verdienen oder selbst nutzen?“ (15 Uhr).

Ingo Stöver: „Biomasse, Solarthermie und Wärmepumpen gelten als ausgereifte und bezahlbare Techniken.“  Sein Rat jedoch: „Nichts überstürzen – wer sich für ein Energiespar-Konzept interessiert, benötigt zunächst seriöse Informationen.“ Der Diplom-Ingenieur, Betriebswirt und zertifizierte Experte für regenerative Energie: „Tatsächlich lässt sich in jedem Haushalt die Öl- und Gasheizung durch erneuerbare Energiequellen ersetzen oder zumindest sinnvoll ergänzen.“  

Energiepolitiker Hans-Josef Fell macht den Auftakt
„Erneuerbare Energie – aber 100-prozentig!“ – wie wir mit Hilfe von Sonne, Wind und Biomasse das Klima schützen und Jobs schaffen können, will zum Auftakt der 8. Himmelpfortener Energiespartage Hans-Josef Fell erklären. Der energiepolitische Sprecher der grünen Fraktion im Deutschen Bundestag ist am Freitag, 10. Februar, ab 19 Uhr in der Himmelpfortener Eulsete-Halle (Marktstraße 4) zu Gast. Fell gilt als einer der „Väter“ des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und damit als einer der wichtigsten Wegbereiter der Energiewende in Deutschland.
„Es ist gute Tradition der Himmelpfortener Energiespartage, hochkarätige Vorträge zum Klimaschutz zu bieten. Nach dem Klimaforscher Professor Mojib Latif im vergangenen Jahr freuen wir uns in diesem Jahr auf eine spannende Diskussion mit einem Klimapolitiker“ so Diplom-Ingenieur Ingo Stöver.
Die Energiespartage finden in Kooperation mit der Gemeinde Himmelpforten statt.

 


 

Sonnenhaus

Ein Tank voller Sonnenwärme reduziert die Heizkosten auf rund 1 Euro pro Quadratmeter

Hamburg, 3. November 2010 – Jetzt wird es ernst für das erste Sonnenhaus im Kreis Stormarn. In diesen Monaten fährt das Haus die „Sonnenernte“ ein, die die Bewohner durch den Winter bringen soll. Allein im September und Oktober heizte die Sonne den Solartank auf rund 80 Grad auf. Diese Temperatur ist ausreichend, um das Haus bis tief in den November hinein mit Wärme für Heizung und Frischwasser zu versorgen.

Ingo Stöver
Der Himmelpfortener Diplom-
Ingenieur Ingo Stöver realisierte
die Wärmeversorgung des
Sonnenhauses in Glinde.

„Sonnenhäusern gehört die Zukunft, weil  sie extrem geringe Heizkosten mit einem natürlichen Raumklima verbinden sowie auch auf lange Sicht die Vorgaben des Gesetzgebers erfüllen“, sagt der Himmelpfortener Diplom-Ingenieur Ingo Stöver, der mit seinem Unternehmen die Wärmeversorgung des Sonnenhauses in Glinde realisierte.

Über 74 Prozent des gesamten Jahreswärmebedarfs deckt das Stormarner Haus mit dem kostenfreien und krisensicheren Rohstoff Sonne. Es nutzt Sonnenenergie ohne Umwege als Wärmequelle und stellt sie direkt zum Heizen zur Verfügung. Dafür sammelt eine 51 Quadratmeter große Kollektorfläche auf der Südseite des Daches die Sonnenwärme. Um die Sonneneinstrahlung vor allem in den Wintermonaten optimal zu nutzen, weist das Dach eine Neigung von 45 Grad auf.

Sonnenhaus
  Christian Nicken und Ilka Loock
  erfüllten sich den Traum vom
  Heizen ohne Gas und Öl.

Ein 11 Kubikmeter großer, zentraler Pufferspeicher lagert die von den Kollektoren gesammelte Wärme über Wochen und Monate ein und gibt sie in der sonnenärmeren Jahreszeit über Wandflächen- und Fußbodenheizungen individuell regelbar in die einzelnen Räume ab. Insgesamt profitieren 190 Quadratmeter Wohnfläche von der gespeicherten Sonnenwärme. Reicht diese einmal nicht aus, ergänzt ein 17 kW Kaminofen mit Wassertasche die thermische Solaranlage.

„Dieses Sonnenhaus unterschreitet den von der Energieeinspar-Verordnung festgelegten Primärenergiebedarf für Neubaustandards um 75 Prozent. Seine Heizenergiebedarf liegt rund 50 Prozent unter dem eines Gebäudes mit stark optimierter Gebäudehülle“, erläutert Ingo Stöver, Geschäftsführer der Stöver GmbH Energie- und Umwelttechnik, der die Heizanlage für dieses Haus geplant hat. Mit seinem Jahresheizwärmebedarf von insgesamt 44,7 kWh/m2a erfüllt dieses Haus auch in den kommenden Jahren alle Anforderungen, die an energieeffizientes Bauen gestellt werden. Für die Bewohner bedeutet dies konkret: etwa 1 Euro Heizkosten pro Quadratmeter und Jahr.

Kloster Neuenwalde

Stöver GmbH stattet Kloster Neuenwalde mit Biomasse-Wärmeversorgung aus

Kloster Neuenwalde

„Abschied vom Heizöl“: Diplom-Ingenieur Ingo Stöver spricht bei der Einweihung der neuen Biomasse-Heizungsanlage im Kloster Neuenwalde. Vor ihm der Präsident der Ritterschaft des Herzogtums Bremen,
Dr. Eduard von Reden-Lütcken.

Himmelpforten (28.Sept. 2011). Das einzige noch bewohnte Kloster zwischen Elbe und Weser, das seit dem Mittelalter bestehende Kloster Neuenwalde (Landkreis Cuxhaven), bezieht seine Wärme ab sofort aus einer klimafreundlichen Biomasse-Heizung. „Wir wollten uns aus der Abhängigkeit vom Heizöl verabschieden“, begründet Dr. Eduard von Reden-Lütcken, Präsident der Ritterschaft Bremen, die Entscheidung zugunsten der regenerativen Energie. Die Ritterschaft als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist Eigentümerin des Klosters. Als erfahrenen Partner bei der technischen Realisierung der CO2-neutralen Heizung wählte die Ritterschaft das Himmelpfortener Unternehmen Stöver GmbH.

Biomasse-Wärmeversorung von Stöver

Die neue zentrale Biomasse-Heizungsanlage des
Klosters Neuenwalde bei der Einweihung. 375 Meter
Rohrleitungen verbinden die Anlage mit dem
Damenstift.

„Wir können jetzt drei Ölheizungen abstellen und versorgen die vier Gebäude des Klosters ausschließlich mit eigener Energie“, so von Reden-Lütcken bei der Einweihung der Anlage. Das heute als christliches Damenstift dienende Kloster hat knapp 20 Bewohnerinnen und Bewohner. Auch der benachbarte landwirtschaftliche Betrieb der Familie Meyer erhält Wärme aus der neuen Biomasse-Heizung.  Als Brennstoff dient ansonsten nicht verwertbares Holz aus den Forsten der Ritterschaft, das beim jährlichen Einschlag ohnehin anfällt und für die Verbrennung maschinell zerkleinert wird („Hackschnitzel“).
„Die 200 Kubikmeter Hackschnitzel unter dem Vordach der neuen Heizzentrale werden bis zum Frühjahr reichen, um das Kloster und Teile des benachbarten Hofes mit Wärme zu versorgen“, so Diplom-Ingenieur Ingo Stöver. Insgesamt 300 Kubikmeter Holzschnitzel werden im Kloster 25.000

Biomasse-Heizungsanlage von Stöver

Das Herz der neuen Biomasse-Heizung im Kloster
Neuenwalde ist ein Brenner für Holz-Hackschnitzel.
Im Bild bei der Einweihung (von links): Dr. Eduard
von Reden-Lütcken, Diplom-Ingenieur Ingo Stöver, Landwirt Jürgen Meyer und Diplom-Forstwirt Christian
von der Wense.

Liter Heizöl pro Jahr ersetzen, auf dem Hof von Jürgen Meyer noch einmal bis zu 8000 Liter des fossilen Brennstoffs. Ingenieur Stöver: „Für das Kloster ergibt sich eine enorme Kostenersparnis von  rund 19.000 Euro jährlich. Nach nur etwa acht Jahren wird sich die Anlage bereits amortisiert haben.“
Und auch die Umwelt hat viel von der Biomasse-Heizung. Stöver: „Die Kohlendioxid-Emissionen sinken um rund 80 Tonnen im Jahr – immerhin um 92 Prozent.“ Das entspricht der Menge von klimaschädlichem Abgas, die 30 Autos in einem Jahr ausstoßen.
Kloster Neuenwalde
Das ehemalige Benediktinerinnen-Kloster Neuenwalde war 1219 in Midlum gegründet, 1282 nach Altenwalde  und 1334 schließlich nach Neuenwalde verlegt worden. Es ist seit 1683 im Besitz der Ritterschaft des Herzogtums Bremen, die heute von Stade aus ihre Geschäfte führt. 2003 bis 2005 wurden Kirche und Kloster saniert, der Klostergarten neu gestaltet. Seit September 2011 verfügt das Kloster über eine autarke Wärmeversorgung aus Biomasse.

Sonnenhaus

Stöver GmbH bietet Wärmeversorgung der Zukunft für Wohnhäuser schon heute – Zurzeit sechs Projekte in der Metropolregion Hamburg

Himmelpforten (6. Juni 2011).  Höchstens einen Euro Heizkosten pro Quadratmeter werden  Hanns-Christian Nicken und Ilka Loock aus dem schleswig-holsteinischen Glinde in ihrem neuen Eigenheim zahlen – pro Jahr versteht sich. Denn für ihr hervorragend gedämmtes und mit Sonnenwärme beheiztes 220-Quadratmeter-Haus benötigen sie zusätzlich nur noch drei Kubikmeter Kaminholz. Ihr Sonnenhaus bietet im Vergleich zu anderen Niedrigenergie-Konzepten uneingeschränkten Wohnkomfort und erfüllt bereits heute die für 2020 verbindliche EU-Gebäuderichtlinie.

„Sonnenhäusern gehört die Zukunft, denn sie verbinden sensationell geringe Heizkosten, ein natürliches Raumklima und die zu erwartenden Vorgaben des Gesetzgebers sind bereits erfüllt“, sagt Diplom-Ingenieur Ingo Stöver. Das Sonnenhaus-Konzept, so der Geschäftsführer der Stöver GmbH, wird deshalb ab sofort eine zentrale Rolle im Portfolio des Himmelpfortener Unternehmens spielen. Für sechs Sonnenhäuser realisiert die Stöver GmbH zurzeit in der Metropolregion Hamburg das zukunftsweisende Wärmekonzept.

Die Eckdaten eines Sonnenhauses am Beispiel des Stormarner Bauvorhabens:

  • die hocheffiziente Dämmung gewährleistet, dass das Einfamilienhaus um 30 Prozent besser gegen Wärmeverluste geschützt ist, als es der Gesetzgeber in der Energie-Einspar-Verordnung (EnEV 2009) vorsieht.
  • Die Solaranlage mit einer Kollektorfläche von 51 Quadratmetern deckt 74 Prozent des jährlichen Energiebedarfs für Heizung und warmes Wasser. Der gemütliche Kaminofen liefert den Rest.
  • Die Kombination aus Solarthermie (Wärme aus Sonne) und Biomasse-Heizung (in diesem Fall der Kaminofen) sogar 75 Prozent unter den gesetzlichen Anforderungen.
  • Ein über 11.000 Liter Wasser fassender Wärmespeicher mit integriertem Boiler speichert die Sonnenwärme für Heizung und warmes Wasser über viele Tage oder sogar Wochen.
  • Die Heizkosten werden je nach Holzpreis für zwei bis drei Kubikmeter Kaminholz bei 140 bis 210 Euro liegen.
Sonnenhaus im Bau

Richtfest in Stormarn: Ilka Loock und
Hanns-Christian Nicken freuen sich
auf ihr umweltfreundliches und
sparsames Einfamilienhaus.

Bauherr Hanns-Christian Nicken: „In Anbetracht der stetig steigenden Energiekosten sowie der schrumpfenden fossilen Energiequellen, haben wir bereits zu Beginn unsere Planungen darauf eingestellt. Nach ausgiebiger Recherche, Besichtigungen und schließlich den erfolgten Angeboten, kam für uns nur ein Sonnenhaus in Frage. So entkoppeln wir uns von der Preisspirale.“

Diplom-Ingenieur Ingo Stöver: „Wer einen Altbau in ein Sonnenhaus verwandeln möchte, kann dafür sogar Zuschüsse bekommen.“  Die seit  15. März 2011 geltenden BAFA-Förderbedingungen bedeuten nämlich im Wesentlichen eine Verbesserung für alle, die ihren Altbau zum Sonnenhaus umrüsten wollen. Unbedingt zu beachten ist, dass die meisten Verbesserungen nur bis zum 30. Dezember 2011 befristet sind. Bei der Förderung für Sonnenhaus-Neubauten ändert sich vorerst nichts. Neubauten werden weiterhin über die KfW gefördert.

Gemeinsam mit einem Bauunternehmen aus dem Landkreis Stade plant die Stöver GmbH als Expertin für Solar-und Biomasse-Heizungen als erste Kooperation dieser Art in der Region künftig auch schlüsselfertige Sonnenhäuser anzubieten.

 

Mehr zum Sonnenhaus...

http://www.olande36.de/

Häufige Fragen und dazu die Antworten zum Sonnenhaus

http://www.sonnenhaus-institut.de/faq.html

Das Sonnenhaus-Institut

http://www.sonnenhaus-institut.de/index.html

Auf dies er Seite stellt sich der Verein Sonnenhaus-Institut vor. Außerdem gibt es eine Übersicht von Musterhäusern, Referenz-Projekte und harte Fakten zu Bau- und Heizkonzept, Komponenten und Energiebilanzen.

Link Sonnenhaus-Broschüre

Sonnenhaus-BroschüreKlicken Sie auf das Bild, um zum Download der Broschüre zu gelangen.

 

Förderung

http://www.sonnenhaus-institut.de/foerderung.html

 


Mojib Latif

Himmelpforten (7. März 2011). Schmelzende Gletscher in den Hochgebirgen und auf Grönland sowie ein ansteigender Meeresspiegel – die Erwärmung der Erdatmosphäre in den vergangenen 100 Jahren hat das Gesicht unseres blauen Planeten bereits verändert. „Auch ein bei uns kalter Winter wie 2009/2010 darf nicht darüber hinweg täuschen, dass er global der drittwärmste war“, sagte der Meteorologe Professor Mojib Latif zum Auftakt der 7. Energiespartage in Himmelpforten. Eingeladen hatte das Unternehmen Stöver Energie- und Umwelttechnik in die Eulsete-Halle und 210 Gäste kamen zum Vortrag des renommierten Klimaforschers.

Ingo Stöver und Mojib Latif
Mojib Latif mit Gastgeber Ingo Stöver. (Foto Müller)

Dem natürlichen Treibhauseffekt, bei dem Spurengase wie Kohlendioxid in der Atmosphäre die eingestrahlte Sonnenwäre gerade so bewahren, dass Leben in heutiger Form möglich geworden ist, habe der Mensch durch zivilisatorische Luftverschmutzungen schädliche Ausmaße gegeben, so der 56-jährige Wissenschaftler. Kohlendioxid entsteht unter anderem bei der Verbrennung von Öl und Gas zu Heizzwecken, in Kohlekraftwerken und beim Auto- und Flugzeugverkehr.

Kohlendioxid war bisher vor allem das Abgas der reichen Industrieländer – die Folgen der durch dieses Gas verursachten zusätzlichen Erderwärmung trifft aber vor allem die armen Länder. Dazu gehören offenbar Überschwemmungen, Dürren, katastrophale Stürme. Von einer „globalen Kohlendioxid-Ungerechtigkeit“ spricht Klimaforscher Latif deshalb. Dem stehen die misslungenen Versuche des globalen Klimaschutzes gegenüber. Die jüngste Weltkonferenz in Mexiko – aus Sicht von Latif „ein Tiefpunkt des Klimaschutzes“. Latif ist Professor am Leibniz-Institut für Meereswissenschaften IfM-Geomar der Universität Kiel.
Eine Nation schiebe den Schwarzen Peter zur anderen. China etwa verwahre sich gegen den Vorwurf, große Mengen Kohlendioxids in die Atmosphäre zu blasen mit den Hinweis, die westlichen Industrieländer ließen in China produzieren und seien somit die eigentlich Schuldigen.

Der ansteigende Meeressspiegel, prognostiziert ist rund ein Meter in den kommenden 100 Jahren, sei im Wesentlichen durch die Ausdehnung des erwärmten Meerwassers bedingt und führe zu einem Verlust von landwirtschaftlichen Flächen, etwa im Golf von Bengalen. „Nicht überall ist es möglich, einfach die Deiche zu erhöhen, wie es zurzeit bei uns geschieht“, sagt der Hamburger Forscher.
Weil sich außerdem immer mehr Kohlendioxid im Meer löse, führe dies zu einer Versauerung des Wassers. „Eine tickende Zeitbombe“ sieht Latif darin.

Dass Klimaschutz nicht auf Kosten wirtschaftlicher Erfolge geht, beweist aus Sicht Latifs der Vergleich zwischen Deutschland und den USA. Während die Bundesrepublik ihren Kohledioxid-Ausstoß seit 1990 um 9 Prozent senkte, stieg der Ausschuss des klimaschädlichen Gases in den USA im gleichen Zeitraum um 30 Prozent. Dennoch sei die deutsche Volkswirtschaft erheblich stabiler.

Klimaforscher Latif machte den Zuhörern bei den 7. Himmelpfortener Energiespartagen aber auch Mut. „Jeder von uns kann etwas zum Klimaschutz beitragen, deshalb unterstütze ich gerne auch das Engagement in den Gemeinden auf dem Lande.“

Vortrag Mojib Latif
210 Gäste kamen zum Latif-Vortrag in die Eulsete-Halle (Foto: Müller)


Wattenkieker ersetzt fossile Energieversorgung durch Öko-Wärme

Bürgermeister gratulieren  klimafreundlichem Hotel in Cuxhaven-Sahlenburg

Wattenkieker Cuxhaven

Gashahn abgedreht: Ingo Stöver, die Bürgermeister Herbert Kiehn und Bernd Jothe
(vorn) gemeinsam mit Hotelier Peter Rausch.
Foto: Koppe

Cuxhaven (20. September 2010).  Auf ein Viertel reduzieren sich  ab sofort die Heizkosten des Hotels Wattenkieker unmittelbar an der Cuxhavener Nordseeküste. Grund: Gemeinsam mit dem stellvertretenden Bürgermeister Bernd Jothe (Stadt Cuxhaven) und Ortsbürgermeister Herbert Kiehn (Stadtteil Sahlenburg) drehte Hotelier Peter Rausch am Wochenende den Gashahn zu. Umweltfreundliche Wärme erzeugt im Wattenkieker jetzt eine von der Himmelpfortener Stöver GmbH konzipierte und eingebaute Kombi-Anlage für Sonnenwärme und Biomasse.

Mit dem neuen Holzhackschnitzel-Kessel (Leistung 110 Kilowatt) und 90 Quadratmetern Solarthermie-Modulen auf dem Dach versorgt Hotelier Peter Rausch komplett sein  22-Zimmer-Haus und Restaurant mit zusammen 1250 Quadratmetern mit Blick auf den Nationalpark Wattenmeer.  Nach elf Jahren soll die neue Heizungsanlage schon  abbezahlt sein. Bei 150.000 Euro Investition gab es einen Förderzuschuss von 67.000 Euro von der KfW-Bank. Peter Rausch: „Wir finanzieren die Anlage komplett über die eingesparten Gaskosten.“
„Bei  Sonne wird vorrangig mit  der Solaranlage geheizt und auch das warme Wasser bereitet“, erklärte der Himmelpfortener Ingenieur und Handwerksmeister Ingo Stöver bei der offiziellen Einweihung der Anlage am Wochenende vor zahlreichen Gästen. Als Heizmaterial im Biomasse-Kessel eigneten sich Holzschnitzel ebenso wie Pellets oder oder gehäckseltes Miscanthus-Gras, so Stöver. Hotelier Rausch hat sich dafür entschieden, regelmäßig selbst das Brennmaterial zur Anlage zu schaufeln. „Das hält jung“, lacht der Gastronom, der sich vor allem über etwas anderes freut: „Wir sind jetzt völlig unabhängig von den Gaspreisen.“ Und das Klima wird geschont.

Wattenkieker

Hotel mit Blick aufs Weltnaturerbe Wattenmeer:
Der Wattenkieker mit den neuen Solarthermie-
Modulen (Dachfläche rechts). Foto: Schmidt

44 Tonnen Kohlendioxid – so viel wie 15 Autos in die Luft pusten – erspart die neue Anlage der Atmosphäre.
Mit dem auf regenerative Energie spezialisierten und für seine Energie-Konzepte mehrfach preisgekrönten Ingenieur Ingo Stöver aus Himmelpforten fand Familie Rausch den „idealen Partner für die Realisierung unserer zukunftsweisenden Heizungsanlage“.

www.wattenkieker.de


Hausbesitzer interessieren sich für
Biomasse-Kessel

Trend weg von Gas und Heizöl hält an – Stöver GmbH bei der ersten Gewerbeschau Himmelpforten & Oldendorf

Stöver auf der Messe
Stöver-Ingenieur Dietmar Groß im Beratungsgespräch am Messestand.

Himmelpforten (5.September 2010). Nicht nur die Sonne, die an beiden Messetagen vom Himmel strahlte, sondern vor allem auch Biomasse als erneuerbare Energiequelle zum Heizen war Thema am Stand der Stöver GmbH bei der Gewerbeschau Himmelpforten & Oldendorf. Das erklärte Ingo Stöver, Diplom-Ingenieur und Chef der Himmelpfortener Unternehmens zum Abschluss der Veranstaltung.

"Angesichts dauerhaft steigender Gas- und Ölpreise schauen die Leute besonders auf eine nachhaltig günstige Wärmeversorgung der eigenen vier Wände", so die Bilanz Stövers nach zahlreichen Gesprächen mit Messebesuchern. Wie Sonnenwärme mit anderen Techniken kombiniert werden kann, war ein weiteres wichtiges Thema am Stand. Eine völlig wartungsfreie Heizung, nach der viele Interessierte fragten, gibt es zwar noch nicht, aber eine Wärmepumpe kommt dieser Vorstellung schon sehr nahe.

Beim Stöver-Energie-Talk betonte Ingo Stöver, dass es weiterhin finanzielle Unterstützung für Eigenheimbesitzer bei der Umrüstung der Heizung auf erneuerbare Energien gebe, etwa in Form sehr zinsgünstiger Kredite der KfW-Bank.

Auch sei es ohne weiteres möglich, eine vorhandene Heizungsanlage, etwa eine erst wenige Jahre alte Brennwerttherme, zunächst weiter zu nutzen und sie zum Beispiel durch Sonnenenergie-"Module" und eine moderne Regelungstechnik umweltfreundlicher und kostengünstiger arbeiten zu lassen.
Nähere Informationen darüber, wie jeder zu Hause Komfort erleben und dennoch Ressourcen sparen erhaltem Sie bei einem persönlich vereinbarten Beratungsgespräch.


Mit Äpfeln kann man Häuser heizen

Stövers Energiekonzept macht Altländer Öko-Obsthof zum Bundessieger

Energie-Konzept Stöver

Nach der Preisverleihung in Berlin (von links): Ingo Stöver, Preisträgerin Karin 
Augustin, Catharina Augustin, Blütenkönigin Rebecca Rieper, Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner, Preisträger Dierk Augustin und Stefan Illi (Demeter)Jork / Berlin. Mit Wärme aus Äpfeln heizen – das klingt verrückt, ist es aber keineswegs. Ein bahnbrechendes Energiekonzept, entwickelt vom Himmelpfortener Unternehmen Stöver, hat dem Öko-Obsthof Augustin aus Jork im Alten Land den ersten Preis des „Förderpreises Ökologischer Landbau“ 2010 gesichert. Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner überreichte die Auszeichnung jetzt bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Der Obsthof Augustin ist ein 300 Jahre altes, gleichwohl ungewöhnlich innovatives Familienunternehmen, das beim Klimaschutz ebenso Pionierarbeit leistet wie im Naturschutz“, freut sich Planungsingenieur Ingo Stöver . Sein Unternehmen setzte das Konzept auch handwerklich um.
Das für die Jury entscheidende Energiekonzept für den Obsthof Augustin steht auf zwei Säulen. Neu ist die Nutzung der „Apfelabwärme“. Vor Einlagerung ins Kühlhaus werden die geernteten Äpfel des 28-Hektar-Hofes von 18 auf 1 Grad abgekühlt.  Mit Abwärme aus den Obstkühllagern, im ersten Betriebsjahr 76.000 Kilowattstunden und damit mehr als die Hälfte der erforderlichen Heizenergie, temperieren die Augustins Büro-, Hallen- und Wohnräume. Ingo Stöver: „Der Umwelt wurde so der Ausstoß von über  14.000 Kilogramm CO2 erspart.“
Die restliche benötigte Wärme wird statt mit ErdgKatrin und Dierk Augustun vor ihrem Hofas über einen modernen Holzhackschnitzelofen erzeugt.  Hier verbrennen die Augustins überschüssiges Holz aus ihrer Plantage. Da dieser Brennstoff CO2-neutral ist, wird die Umwelt um weitere 11.400 Kilogramm des klimaschädigenden Gases entlastet. Jetzt denken die Augustins über den Aufbau eines Wärmeverbundnetzes nach, mit dem sie auch Nachbarhöfe versorgen könnten. Außerdem ist der Bau eines Blockheizkraftwerkes und einer Photovoltaik-Anlage geplant. Die Jury für den „Förderpreis Ökologischer Landbau“ misst dem Energiekonzept des Obsthofes Augustin  „eine große Vorbildfunktion zu, weil es Impulse für das Energiemanagement vieler vergleichbarer Obstbaubetrieb  auch im konventionellen Bereich  geben kann.“

Aktuell


Öffnungszeiten:
Mo. - Fr.
08.30 - 18.00 Uhr
Sa.
08.30 - 12.30 Uhr


 

       
Stöver GmbH - Hauptstraße 42 - 21709 Himmelpforten - Telefon (0 41 44) 21 99-0 - Telefax (0 41 44) 21 99 99 - info@stoever.com